Jetzt fahr’n wir über’n See | Text und Noten

Ein Junge mit Strohhut fährt lachend in einem kleinen Holzboot über einen See. Drei Vögel fliegen über ihm, am Ufer steht ein Haus mit rotem Dach zwischen Bäumen.

Ein sanftes Plätschern, ein Kichern aus Kindermund, während die Sonne glitzernde Pfade über das Wasser malt. Erinnerst du dich an jene unbeschwerten Sommertage, als das Boot zu deinem Abenteuerschiff wurde und das Ufer nur ein ferner Gedanke? „Jetzt fahr’n wir über’n See“ trägt dich zurück zu diesen Momenten, in denen die Welt sich in einem Reim drehte und das Echo der fröhlichen Stimmen über das Wasser tanzte.

Das Lied ist wie ein Spiel, das deine Fantasie beflügelt, während die hölzerne Wurzel als geheimnisvoller Begleiter im Takt der Wellen mitschwingt. Es ist der Ruf der Freiheit und des Entdeckens, der dich einlädt, die Augen zu schließen und die frische Brise zu spüren. Jeder Vers ein Pinselstrich, der eine lebendige Landschaft aus Kindheitserinnerungen malt, in der das Herz leicht und der Geist unbeschwert ist.

Dieses Lied ist mehr als Melodie und Worte; es ist ein Schlüssel zu einer Welt, in der alles möglich scheint und die Grenzen des Alltags verschwimmen. Lass dich von der Magie des Augenblicks tragen und spüre das Lächeln, das auf deinen Lippen tanzt, während du über den See fährst.

historischer Hintergrund

Entstanden im 19. Jahrhundert, ist „Jetzt fahr’n wir über’n See“ ein lebendiges Zeugnis der Volksliedkultur jener Zeit. Ursprünglich als Volkslied konzipiert, hat es sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Kinderlied entwickelt. Die eingängige Melodie und der einfache, aber fröhliche Text machen es zu einem zeitlosen Klassiker, der Generationen von Kindern begleitet hat.

Diese Art von Liedern, die oft mündlich überliefert wurden, zeichnen sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und Variationsbreite aus. So existieren zahlreiche Varianten und regionale Abwandlungen, die jeweils lokale Eigenheiten widerspiegeln. Die universelle Thematik des Reisens und Entdeckens spricht Kinder und Erwachsene gleichermaßen an und fördert spielerisch die Vorstellungskraft.

In der Verbreitung spielte die mündliche Tradition eine entscheidende Rolle. Mit der Zeit fand das Lied Eingang in diverse Liederbücher, was seine Bekanntheit weiter steigerte. „Jetzt fahr’n wir über’n See“ bleibt ein lebendiges Beispiel für die Kraft und Beständigkeit von Volksliedern, die sowohl kulturelles Erbe bewahren als auch Freude bereiten.

Noten und Liedtext

Melodie abspielen
  1. |: Jetzt fahr’n wir über’n See, über’n See, jetzt fahr’n wir über’n – :| See,
    |: mit einer hölzern Wurzel, Wurzel, Wurzel, Wurzel,
    mit einer hölzern Wurzel, kein Ruder war nicht – :| dran.
  2. |: Und als wir drüben warn, drüben warn, und als wir drüben – :| war’n,
    |: da sangen alle Vöglein, Vöglein, Vöglein, Vöglein,
    da sangen alle Vöglein, der helle Tag brach – :| an.
  3. |: Der Jäger blies ins Horn, blies ins Horn, der Jäger blies ins – :| Horn,
    |: da bliesen alle Jäger, Jäger, Jäger, Jäger,
    da bliesen alle Jäger, ein jeder in sein – :| Horn.
  1. |: Das Liedlein, das ist aus, das ist aus, das Liedlein, das ist – :| aus.
    |: Und wer das Lied nicht singen kann, singen, singen, singen kann,
    und wer das Lied nicht singen kann, der fängt von vorne – :| an.

Text und Melodie: Volkslied, 19. Jahrhundert

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Textinterpretation

In der sanften Bewegung des Liedes „Jetzt fahr’n wir über’n See“ spiegelt sich das Abenteuer des Alltags wider. Die einfache Wiederholung der Worte erinnert an ein kindliches Spiel, bei dem das Wasser als Metapher für das Leben steht. Jede Überfahrt, ob mit einer „hölzernen Wurzel“ oder einem anderen Gefährt, symbolisiert Veränderung und das fortwährende Fließen der Zeit. Die fröhliche Melodie lädt dazu ein, sich dem Strom des Lebens hinzugeben und die Leichtigkeit des Moments zu genießen.

Das Lied erweckt Erinnerungen an Kindheitstage, an denen das Spielen im Freien und die Entdeckung der Welt voller Magie waren. Es ruft dazu auf, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Freude an der Bewegung und das Erleben des Augenblicks. In der heutigen hektischen Welt kann es als Erinnerung dienen, den inneren Spieltrieb zu pflegen und die kleinen Abenteuer des Alltags mit offenen Armen zu empfangen. Der Leser fühlt eine tiefe Verbindung zur einfachen, reinen Freude, die oft im Verborgenen schlummert.

Hörbeispiele

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Gitarre – Noten und Tabs

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