Alle Jahre wieder | Text und Noten

Verschneites Dorf mit hell erleuchteten Häusern, draußen gehen Menschen durch den Schnee; über der Szene schwebt das Christuskind und segnet die Menschen.

Leise rieselt der Schnee und hüllt die Welt in eine sanfte Stille. In der Ferne ertönt eine Melodie, die Herzen seit Generationen erwärmt. „Alle Jahre wieder“ – ein Lied, das wie ein vertrauter Freund zur Weihnachtszeit zurückkehrt, um uns in seine besinnliche Umarmung zu nehmen. Die ersten Töne dringen durch die winterliche Kälte und entfalten sich wie ein zarter Hauch von Geborgenheit.

Die Worte tragen den Zauber der Kindheit in sich, erinnern an strahlende Kinderaugen und die Vorfreude, die jeden Dezemberabend funkeln lässt. Es ist ein Lied, das uns einlädt, innezuhalten und die Gegenwart des Christuskindes zu spüren, das mit seinem Segen auf die Erde niedersteigt. In der Einfachheit seiner Melodie liegt eine tiefe Verbundenheit, die die Grenzen von Zeit und Raum überwindet und uns mit all jenen vereint, die an diesem Wunder teilhaben.

historischer Hintergrund

„Alle Jahre wieder“ gehört zu den zeitlosen Klassikern der deutschen Weihnachts- und Adventslieder, die in der Vorweihnachtszeit eine besondere Atmosphäre schaffen. Der Text des Liedes stammt von Wilhelm Hey, einem bedeutenden Theologen und Dichter des 19. Jahrhunderts, der für seine Kinderlieder bekannt ist. Friedrich Silcher, ein renommierter Komponist und Musikpädagoge, schuf die eingängige Melodie, die das Lied bis heute unverwechselbar macht.

Als Weihnachtslied hat „Alle Jahre wieder“ eine besondere Stellung in der deutschen Festkultur. Es wird sowohl in familiären als auch in kirchlichen Kontexten gesungen und vermittelt eine Botschaft der Wiederkehr von Hoffnung und Freude. Diese universelle Thematik hat das Lied über Generationen hinweg populär gehalten.

Die Verbreitung des Liedes ist bemerkenswert. Es existieren verschiedene regionale Varianten und Interpretationen, die dem Lied immer wieder neue Facetten verleihen. Dadurch bleibt es lebendig und wird von Jung und Alt gleichermaßen geschätzt. „Alle Jahre wieder“ ist mehr als nur ein Lied; es ist ein fester Bestandteil der weihnachtlichen Tradition.

Noten und Liedtext

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  1. Alle Jahre wieder
    kommt das Christuskind
    auf die Erde nieder,
    wo wir Menschen sind.
  2. Kehrt mit seinem Segen
    ein in jedes Haus,
    geht auf allen Wegen
    mit uns ein und aus.
  3. Ist auch mir zur Seite
    still und unerkannt,
    daß es treu mich leite
    an der lieben Hand.

Text: Wilhelm Hey (1789-1854)
Melodie: Friedrich Silcher (1789 – 1860)

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Textinterpretation

Alle Jahre wieder entfaltet das Lied „Alle Jahre wieder“ seine sanfte Melodie wie ein vertrauter Wintermantel, der uns in der kühlen Jahreszeit wärmt. Das Christuskind, das in jedem Vers auf die Erde niederkommt, symbolisiert nicht nur die Ankunft des Heiligen, sondern auch die Hoffnung und den Frieden, die mit der Weihnachtszeit einhergehen. Diese Wiederkehr erinnert uns an die Beständigkeit der Traditionen und die Wärme der Gemeinschaft, die selbst in den dunkelsten Tagen des Jahres Licht bringt.

Mit jedem gesungenen Wort spürst du den leisen Hauch eines Segens, der in jede Familie Einzug hält. Es ist, als ob das Lied die stillen Nächte mit einer unsichtbaren Decke der Besinnlichkeit überzieht. In einer hektischen Welt, in der die Zeit oft rastlos erscheint, lädt das Lied dazu ein, innezuhalten und die Einfachheit und Freude der kindlichen Erwartung zu spüren. Es ermutigt, die Augen zu schließen und den Zauber der Weihnacht in seinem Herzen zu tragen.

Heute, in einer Welt voller Veränderungen, könnte „Alle Jahre wieder“ als Erinnerung dienen, dass es Konstanten gibt, die uns Halt bieten. Es ruft dazu auf, die kleinen Momente des Glücks zu schätzen und die Liebe im Kreise der Liebsten zu feiern. Beim Hören dieses Liedes fühlst du vielleicht eine leise Melancholie, gemischt mit einer tiefen Dankbarkeit für all die Gaben, die das Leben, wie das Christuskind, jedes Jahr aufs Neue beschert.

Hörbeispiele

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Gitarre – Noten und Tabs

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