Heißa, Kathreinerle | Text und Noten

Zwei fröhliche Mädchen tanzen lachend im Kreis auf einer blühenden Sommerwiese, umgeben von weiteren Kindern und Erwachsenen, in sanftem, warmem Licht.

Ein leises Knistern erfüllt die Luft, als der Abend sich über das kleine Dorf legt und die ersten Sterne am Himmel aufblitzen. Aus der Ferne dringt ein fröhliches Lied herüber, das dich unweigerlich in seinen Bann zieht. Es ist, als würde die Melodie die sanfte Brise ergreifen und mit ihr tanzen, wie ein vertrauter Freund, der dich zum Mitmachen auffordert.

„Heißa, Kathreinerle“, erklingt es, und plötzlich fühlst du dich zurückversetzt in jene unbeschwerten Sommerabende, an denen die Welt stillzustehen schien und das Lachen niemals endete. Die vertrauten Klänge der Volksweise rufen Bilder wach von wirbelnden Röcken und funkelnden Augen. Du spürst das leichte Kribbeln in den Füßen, als ob sie von selbst den Takt aufnehmen und zu tanzen beginnen.

Es ist die pure Lebensfreude, die in diesen Tönen mitschwingt, eine Einladung, alles andere für einen Moment zu vergessen. Die Tradition lebt in jedem Vers, in jedem fröhlichen „Didl, dudl, dadl“, und lädt dich ein, Teil dieser zeitlosen Freude zu sein.

historischer Hintergrund

„Heißa, Kathreinerle“ ist ein charmantes Volkslied, dessen Wurzeln tief in der mündlichen Überlieferung verankert sind. Der Text wurde über Generationen hinweg weitergegeben und spiegelt die lebendige Tradition des Geschichtenerzählens wider. Die Melodie, eine alte Tanzweise aus dem Elsass, verleiht dem Lied eine beschwingte Leichtigkeit, die zum Mitsingen und Mitmachen einlädt.

Als Volkslied gehört „Heißa, Kathreinerle“ zu einer Kategorie musikalischer Werke, die durch ihre einfache Struktur und eingängige Melodien bestechen. Diese Lieder wurden oft in geselliger Runde gesungen und dienten der Gemeinschaftspflege in dörflichen und städtischen Gesellschaften. Ihre Popularität verdanken sie vor allem ihrer Fähigkeit, Geschichten und Emotionen auf einfache, aber eindrucksvolle Weise zu vermitteln.

Besonders bemerkenswert ist die Vielfalt der Varianten, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Je nach Region und Tradition variiert der Text, was dem Lied eine faszinierende Vielfalt verleiht. Diese Flexibilität in der Überlieferung und Anpassung macht „Heißa, Kathreinerle“ zu einem lebendigen Zeugnis der kulturellen Interaktion und der Anpassungsfähigkeit volkstümlicher Musiktraditionen.

Noten und Liedtext

Melodie abspielen
  1. Heißa, Kathreinerle, schnür dir die Schuh’,
    schürz dir dein Röckele, gönn dir kein’ Ruh!
    Didl, dudl, dadl, schrum, schrum, schrum,
    geht schon der Hopser rum.
    Heißa Kathreinerle, frisch immerzu!
  2. Dreh wie ein Rädele flink dich zum Tanz!
    Fliegen die Zöpfele, wirbelt der Kranz!
    Didl, dudl, dadl, schrum, schrum, schrum,
    lustig im Kreis herum.
    Dreh dich, mein Mädel, im festlichen Glanz!
  3. Heute heißt’s lustig sein, morgen ist’s aus.
    Sinket der Lichter Schein, geh’n wir nach Haus!
    Didl, dudl, dadl, schrum, schrum, schrum,
    morgen mit viel Gebrumm
    fegt die Frau Wirtin den Tanzboden aus.

Text: mündlich überliefert
Melodie: alte Tanzweise aus dem Elsass

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Textinterpretation

In den fröhlichen Klängen von „Heißa, Kathreinerle“ spiegelt sich die unbeschwerte Leichtigkeit des Lebens wider. Der Tanz wird zur Metapher für das Loslassen der täglichen Sorgen, eine Einladung, sich dem Moment hinzugeben. Die Aufforderung, sich die Schuhe zu schnüren und die Röcke zu schürzen, ruft die Hörer auf, aktiv am Lebensreigen teilzunehmen. Diese Volksweise versprüht eine ansteckende Freude, die alle einlädt, gemeinsam zu feiern und die Schönheit der Tradition zu ehren.

In der heutigen Welt, die oft von Hektik und Stress geprägt ist, könnte das Lied als Erinnerung dienen, sich die Zeit für Unbeschwertheit und Gemeinschaft zu nehmen. Es ermutigt, die eigene Lebensfreude zu pflegen, die im Alltagsrauschen leicht verloren geht. Der Leser mag beim Hören des Liedes ein wohliges Gefühl der Nostalgie empfinden, das ihn an die Einfachheit vergangener Tage erinnert, als das Leben in Tanz und Musik seinen Ausdruck fand.

Hörbeispiele

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