Wohlauf in Gottes schöne Welt | Text und Noten

Ein junger Wanderer mit Rucksack und Wanderstock läuft fröhlich über eine sonnige Wiese ins weite Land. Die Landschaft ist weit und freundlich, Berge leuchten in der Ferne, ein klarer Bach schlängelt sich am Weg entlang. Die Luft wirkt frisch und die Farben sind lebendig. Im Hintergrund sieht man eine kleine Stadt am Hang mit einem Kirchturm. Die Szene ist im Stil eines klassischen Kinderbuchs gezeichnet – naturverbunden, optimistisch und voller Aufbruchsstimmung.

Ein zarter Windhauch streicht über das grüne Feld, während die Sonne sanft am Horizont emporsteigt und die ersten Strahlen die Berge in ein glühendes Rot tauchen. Es ist dieser magische Moment des Morgens, der dich einlädt, die Welt mit frischen Augen zu betrachten und das Herz weit zu öffnen. Inmitten dieser zauberhaften Kulisse erhebt sich eine Melodie, die von Aufbruch und grenzenloser Freiheit erzählt.

„Wohlauf in Gottes schöne Welt“, flüstert die Melodie dir zu, und sofort fühlst du dich an Momente erinnert, in denen der Glaube an das Gute und die Freude an der Natur dich getragen haben. Dieses Lied, das die Seele umarmt, öffnet die Türen zu Erinnerungen an Wanderungen über saftige Wiesen und Gipfel, die in der Ferne locken. Es ist ein Ruf, der dich ermutigt, voller Vertrauen und Zuversicht den Weg in die Welt hinaus zu beschreiten.

historischer Hintergrund

„Wohlauf in Gottes schöne Welt“ ist ein eindrucksvolles Beispiel für die reiche Tradition deutscher Volkslieder. Der Text stammt aus der Feder von Julius Rodenberg, einem angesehenen Dichter des 19. Jahrhunderts, der von 1831 bis 1914 lebte. Mit seiner poetischen Sprache vermochte Rodenberg, die Sehnsucht nach Freiheit und Natur in Worte zu fassen, was dem Lied eine zeitlose Aktualität verleiht.

Die Melodie, eine Volksweise aus der Mark Brandenburg, ergänzt den Text auf harmonische Weise. Volkslieder wie dieses spiegeln die kulturellen und regionalen Eigenheiten wider und sind oft mündlich überliefert worden, bevor sie schriftlich fixiert wurden. Die Verbindung von Text und Melodie in diesem Lied lädt zum Mitsingen ein und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Besonders bemerkenswert ist, wie sich das Lied über Generationen hinweg in verschiedenen Regionen verbreitet hat. Es gibt zahlreiche Varianten und Interpretationen, die von Choraufführungen bis hin zu individuellen Darbietungen reichen. So bleibt „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ ein lebendiges Zeugnis kultureller Vielfalt und Ausdruck von Lebensfreude.

Noten und Liedtext

Melodie abspielen
  1. Wohlauf in Gottes schöne Welt, lebewohl ade!
    Die Luft ist blau und grün das Feld, lebewohl ade!
    Die Berge glüh’n wie Edelstein,
    ich wandere mit dem Sonnenschein,
    lalalalalalala, in´s weite Land hinein.
  2. An meinem Wege fließt der Bach, lebewohl ade!
    Der ruft den letzten Gruß mir nach, lebewohl ade!
    Ach Gott da wird so eigen mir,
    so milde weh’n die Lüfte hier,
    lalalalalalala, als wär’s ein Gruß von Dir.
  3. Ein Gruß von dir, du schönes Kind, lebewohl ade!
    Doch nun den Berg hinab geschwind, lebewohl ade!
    Wer wandern will, der darf nicht stehen,
    der darf niemals nach hinten sehen,
    lalalalalalala, muß immer weiter gehn.
  1. Du traute Stadt am Bergeshang, lebewohl ade!
    Du hoher Turm du Glockenklang, lebewohl ade!
    Ihr Häuser alle wohlbekannt,
    noch einmal wink’ ich mit der Hand,
    lalalalalalala, und nun seitab gewandt.

Text: Julius Rodenberg (1831-1914)
Melodie: Volksweise aus der Mark Brandenburg

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Textinterpretation

Im Lied „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ öffnet sich eine Szenerie, in der die Natur in all ihrer Pracht erstrahlt. Die blauen Lüfte und grünen Felder symbolisieren Freiheit und Neubeginn, während der Abschiedsschmerz in „lebewohl ade“ mitschwingt. Dieses Volkslied erzählt von der vertrauten Melancholie des Aufbruchs, die zugleich von einem tiefen Glauben und einer freudigen Erwartung an das Kommende getragen wird. Es ruft dazu auf, die Schönheit der Welt mit offenen Augen und Herzen zu erleben und voller Vertrauen in die Zukunft zu blicken.

Auch heute kann der Leser in den Zeilen die Einladung zu einem bewussten Leben spüren. In einer hektischen Welt erinnert das Lied daran, innezuhalten und die Wunder der Natur wahrzunehmen. Es ermutigt, den Mut zum Aufbruch zu finden und Veränderungen mit einem offenen Geist zu begegnen. Der Glaube an eine positive Zukunft, der im Lied mitschwingt, kann Hoffnung und Freude schenken, selbst wenn der Weg ungewiss ist. So wird das Volkslied zu einem zeitlosen Begleiter auf dem Weg des Lebens.

Hörbeispiele

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