O wie ist es kalt geworden | Text und Noten

MerkenNotenblatt „O wie ist es kalt geworden“. Einstimmige Melodie im Violinschlüssel, D-Dur, 3/4-Takt, mit der 1. Strophe des Liedtextes.
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Text
Hoffmann von Fallersleben
Melodie
Hoffmann von Fallersleben
Tonart
D-Dur
Taktart
3/4-Takt
Inhalt dieser Seite

Liedtext

  1. O wie ist es kalt geworden
    und so traurig öd und leer!
    Raue Winde wehn von Norden
    und die Sonne scheint nicht mehr.
  2. Auf die Berge möcht ich fliegen,
    möchte sehn ein grünes Tal,
    möchte in Gras und Blumen liegen
    und mich freun am Sonnenstrahl!
  3. Möchte hören die Schalmeien
    und der Herden Glockenklang,
    möchte freuen mich im Freien
    an der Vögel süßem Sang!
  4. Schöner Frühling, komm doch wieder!
    Lieber Frühling komm doch bald;
    Bring' uns Blumen, Laub und Lieder,
    schmücke wieder Feld und Wald!

Klavier & Keyboard

O wie ist es kalt geworden: Klavier-Noten zum Ausdrucken

Die Klavier-Noten von oben gibt es hier zum Ausdrucken und Anhören. Über jeder Note steht ihr Buchstabe, so findest du die passende Taste sofort. Das Lied steht hier in D-Dur.

Gitarre

O wie ist es kalt geworden: Gitarren-Noten mit Tabs

Auf der Gitarre brauchst du für dieses Lied nur die Saiten D, G und H und die ersten fünf Bünde. Die Tab unter den Noten zeigt Saite und Bund, die Buchstaben darüber den Ton. Das Lied steht in D-Dur wie oben und beginnt mit D E Fis Fis Fis G.

MerkenNotenblatt „O wie ist es kalt geworden“ für Gitarre: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext der 1. Strophe und die Gitarren-Tabulatur mit Bundzahlen.

„O wie ist es kalt geworden“ für Gitarre: Melodie mit Buchstaben, Liedtext und Tab

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Blockflöte

O wie ist es kalt geworden: Blockflöten-Noten mit Buchstaben

Mit der Sopranblockflöte ist das ein leichtes Lied: Alle Töne stehen in der Anfänger-Grifftabelle. Die Buchstaben über den Noten sagen dir, welchen Griff du brauchst. Hier steht das Lied in C-Dur, damit es auf der Flöte bequem liegt. Es beginnt mit C D E E E F.

MerkenNotenblatt „O wie ist es kalt geworden“ für Blockflöte: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext der 1. Strophe.

„O wie ist es kalt geworden“ für Blockflöte: Melodie mit Buchstaben und Liedtext

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Du brauchst noch die Griffe dazu? Die Grifftabelle gibt es für beide Griffweisen – welche deine Flöte hat, steht meist auf der Verpackung oder in der Anleitung:

Geige

O wie ist es kalt geworden: Geigen-Noten mit Buchstaben und Fingersatz

Auf der Geige ist das ein Lied für den Anfang: Die Hand bleibt in einer Stellung, der 2. Finger liegt überall gleich. Über jeder Note stehen Buchstabe und Fingerziffer in der Farbe der Saite, gespielt auf der D- und A-Saite. Hier steht das Lied in D-Dur, damit es auf der Geige bequem liegt. Das Griffbrett unter den Noten zeigt, wo du die Töne greifst. Es beginnt mit D E Fis Fis Fis G.

MerkenNotenblatt „O wie ist es kalt geworden“ für Geige: Melodie mit Buchstaben und Fingerziffern in Saitenfarben über den Noten, darunter der Liedtext der 1. Strophe, unten das Griffbrett der ersten Lage mit den gegriffenen Tönen.

„O wie ist es kalt geworden“ für Geige: Melodie mit Buchstaben, Fingersatz und Griffbrett

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Du willst alle Töne der ersten und zweiten Lage auf dem Griffbrett sehen? Die Übersicht zeigt sie mit Notennamen und Fingersätzen:

Geigen-Griffbrett-Übersicht – Noten, Fingersätze und Lagen Alle Töne der ersten und zweiten Lage auf dem Griffbrett, 3 Blätter als PDF Auf Etsy ansehen

Ukulele

O wie ist es kalt geworden: Ukulele-Noten mit Tabs

Die Ukulele kommt hier mit drei Saiten aus, C, E und A, die G-Saite bleibt frei. Die Tab liest sich wie bei der Gitarre: Zahl gleich Bund, Linie gleich Saite. Mehr als drei Bünde brauchst du nicht. Hier steht das Lied in C-Dur und beginnt mit C D E E E F.

MerkenNotenblatt „O wie ist es kalt geworden“ für Ukulele: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext der 1. Strophe und die Ukulele-Tabulatur mit Bundzahlen.

„O wie ist es kalt geworden“ für Ukulele: Melodie mit Buchstaben, Liedtext und Tab

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Dieses Lied als Noten-Heft für dein Instrument

„O wie ist es kalt geworden“ ist in diesen Sammlungen zum Ausdrucken enthalten:

Weitere Lieder aus der Sammlung „50 deutsche Volkslieder“

Über das Lied

Der Winter hat sein eisiges Zepter erhoben, und du spürst die Kälte, die sich in den Alltag schleicht, als wäre sie schon immer da gewesen. Die raue Stimme des Nordwinds flüstert an dein Ohr, während die Welt in ein melancholisches Schweigen gehüllt ist. Kein Sonnenstrahl durchbricht die graue Decke des Himmels, und die Bäume stehen wie stumme Wächter, ihre Zweige kahl und schutzlos.

In dieser frostigen Szenerie entfaltet das Volkslied „O wie ist es kalt geworden“ seine ganze Poesie. Die Worte malen dir Bilder von einer Landschaft, die in der Umarmung des Winters erstarrt ist, und lassen dich die Wehmut der Jahreszeit spüren. Es ist ein Lied, das die Kälte nicht nur als physisches Empfinden beschreibt, sondern als ein Gefühl, das tief in die Seele dringt. Erinnerungen an vergangene Wintertage werden wach, an das Knirschen des Schnees unter den Füßen und die zarten Kristalle, die sich auf Fensterscheiben bilden. Dieses Lied ist mehr als nur Melodie und Text; es ist ein Einblick in die stille, erhabene Schönheit des Winters.

Historischer Hintergrund

„O wie ist es kalt geworden“ ist ein eindrucksvolles Volkslied, das von dem renommierten Dichter und Germanisten August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der zwischen 1798 und 1874 lebte, verfasst wurde. Die Melodie des Liedes, die durch ihre Schlichtheit besticht, ist eng mit der poetischen Kraft des Textes verwoben und lässt die winterliche Stimmung lebendig werden.

Seit seiner Entstehung hat sich das Lied als fester Bestandteil des deutschen Volksliedrepertoires etabliert. Es vermittelt nicht nur den Zauber der kalten Jahreszeit, sondern auch die stille Melancholie, die Hoffmann von Fallersleben meisterhaft in Worte gefasst hat. Das Lied gehört zur Kategorie der Volkslieder, die durch ihre Zugänglichkeit und emotionale Tiefe Generationen von Menschen berührt haben.

Über die Jahre hinweg erlebte das Lied verschiedene Interpretationen und Anpassungen, wobei seine Essenz stets bewahrt blieb. Besonders in der kalten Jahreszeit wird es gerne gesungen und erinnert an die Vergänglichkeit der Jahreszeiten sowie an die Schönheit, die in der Kälte liegt. Die universelle Thematik und die eingängige Melodie tragen zur anhaltenden Popularität dieses Werkes bei.

Textinterpretation

Im Lied „O wie ist es kalt geworden“ entfaltet sich ein Bild des Winters, das über das bloße Wetter hinausreicht. Die Kälte und die rauen Winde, die von Norden wehen, symbolisieren nicht nur die äußeren Umstände, sondern spiegeln auch eine innere Leere wider. Die Abwesenheit der Sonne steht für verlorene Wärme und Geborgenheit. Es ist, als ob die Natur selbst in einen Zustand der Melancholie versinkt, und wir sind eingeladen, diesen Moment der Stille und des Rückzugs zu spüren.

Die poetische Beschreibung des Winters kann auch auf das echte Leben übertragen werden. Jeder erlebt Zeiten, in denen das Leben kälter und rauer erscheint, in denen die Sonne des Glücks nicht zu scheinen vermag. Doch in diesen Phasen liegt auch die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu besinnen und in der Stille zu wachsen. Die Natur zeigt uns, dass nach jedem Winter ein Frühling folgt, und ebenso können wir auf bessere Zeiten hoffen.

Während du diese Zeilen liest, magst du dich an eigene Momente der Kälte und des Rückzugs erinnern. Vielleicht inspiriert dich das Lied dazu, die verborgene Schönheit in der Melancholie zu entdecken und die Ruhe des Winters zu umarmen. Es erinnert uns daran, dass selbst in der kältesten Jahreszeit eine gewisse Poesie wohnt, die uns lehrt, die Stürme des Lebens mit Anmut und Geduld zu ertragen.

In der Kälte des Lebens sehnt sich die Seele nach der Wärme des Frühlings, die Hoffnung auf Erneuerung und Freude in der Natur bleibt unvergänglich – ein Ruf nach Licht in finsteren Zeiten.

Hörbeispiele

  • Nachwuchs des Cross Over Jugendchors
  • Der Rheydter Kinderchor
  • Ingmar Burghardt
Weitere Hörbeispiele (2)
  • songbird
  • khtietgen

Quellen

Quellen anzeigen (5)

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