Ach, bittrer Winter | Text und Noten

50 deutsche Volkslieder für Klavier & Keyboard
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- Text
- Volkslied
- Melodie
- Johannes Werlin
- Tonart
- e-Moll
- Taktart
- 3/4-Takt
Inhalt dieser Seite
- Liedtext
- Klavier-Noten zum Ausdrucken
- Gitarren-Noten mit Tabs
- Blockflöten-Noten mit Buchstaben
- Geigen-Noten mit Buchstaben und Fingersatz
- Ukulele-Noten mit Tabs
- Dieses Lied als Noten-Heft für dein Instrument
- Weitere Lieder aus der Sammlung „50 deutsche Volkslieder“
- Über das Lied
- Historischer Hintergrund
- Textinterpretation
- Hörbeispiele
- Quellen
Liedtext
- Ach, bittrer Winter, wie bist du kalt!
Du hast entlaubet den grünen Wald.
Du hast verblüht die Blümlein auf der Heiden. - Die bunten Blümlein sind worden fahl,
entflogen ist uns Frau Nachtigall!
Sie ist entflogen, wird sie wieder singen?
Klavier & Keyboard
Ach, bittrer Winter: Klavier-Noten zum Ausdrucken
Die Klavier-Noten von oben gibt es hier zum Ausdrucken und Anhören. Über jeder Note steht ihr Buchstabe, so findest du die passende Taste sofort. Das Lied steht hier in e-Moll.
Gitarre
Ach, bittrer Winter: Gitarren-Noten mit Tabs
Auf der Gitarre brauchst du für dieses Lied nur die Saiten D, G und H und die ersten fünf Bünde. Die Tab unter den Noten zeigt Saite und Bund, die Buchstaben darüber den Ton. Das Lied steht in e-Moll wie oben und beginnt mit E E E G A H.

„Ach, bittrer Winter“ für Gitarre: Melodie mit Buchstaben, Liedtext und Tab
50 deutsche Volkslieder für Gitarre
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Blockflöte
Ach, bittrer Winter: Blockflöten-Noten mit Buchstaben
Mit der Sopranblockflöte ist das ein leichtes Lied: Alle Töne stehen in der Anfänger-Grifftabelle. Die Buchstaben über den Noten sagen dir, welchen Griff du brauchst. Hier steht das Lied in d-Moll, damit es auf der Flöte bequem liegt. Es beginnt mit D D D F G A.

„Ach, bittrer Winter“ für Blockflöte: Melodie mit Buchstaben und Liedtext
50 deutsche Volkslieder für Blockflöte (Sopran)
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Du brauchst noch die Griffe dazu? Die Grifftabelle gibt es für beide Griffweisen – welche deine Flöte hat, steht meist auf der Verpackung oder in der Anleitung:
Geige
Ach, bittrer Winter: Geigen-Noten mit Buchstaben und Fingersatz
Auf der Geige wechselt hier beim Saitenwechsel die Handstellung – der 2. Finger liegt mal hoch, mal tief. Ein guter zweiter Schritt. Über jeder Note stehen Buchstabe und Fingerziffer in der Farbe der Saite, gespielt auf der D- und A-Saite. Hier steht das Lied in e-Moll, damit es auf der Geige bequem liegt. Das Griffbrett unter den Noten zeigt, wo du die Töne greifst. Es beginnt mit E E E G A H.

„Ach, bittrer Winter“ für Geige: Melodie mit Buchstaben, Fingersatz und Griffbrett
50 deutsche Volkslieder für Geige
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Du willst alle Töne der ersten und zweiten Lage auf dem Griffbrett sehen? Die Übersicht zeigt sie mit Notennamen und Fingersätzen:
Geigen-Griffbrett-Übersicht – Noten, Fingersätze und Lagen
Alle Töne der ersten und zweiten Lage auf dem Griffbrett, 3 Blätter als PDF
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Ukulele
Ach, bittrer Winter: Ukulele-Noten mit Tabs
Die Ukulele kommt hier mit zwei Saiten aus, E und A, die G-Saite bleibt frei. Die Tab liest sich wie bei der Gitarre: Zahl gleich Bund, Linie gleich Saite. Mehr als drei Bünde brauchst du nicht.

„Ach, bittrer Winter“ für Ukulele: Melodie mit Buchstaben, Liedtext und Tab
50 deutsche Volkslieder für Ukulele
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Dieses Lied als Noten-Heft für dein Instrument
„Ach, bittrer Winter“ ist in diesen Sammlungen zum Ausdrucken enthalten:
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Klavier & Keyboard 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Buchstaben
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Gitarre 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Tabs
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Blockflöte (Sopran) 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Buchstaben
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Geige 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Buchstaben
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Ukulele 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Tabs
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Kalimba 17 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Zahlen
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Mundharmonika 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Zahlen
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Altblockflöte 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Buchstaben
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Querflöte 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Buchstaben
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Zungentrommel 50 deutsche VolksliederAuf Etsy ansehen- mit Zahlen
Weitere Lieder aus der Sammlung „50 deutsche Volkslieder“
Auf, auf zum fröhlichen Jagen
Es war ein König in Thule
Im Märzen der Bauer
Geh aus, mein Herz, und suche Freud
O wie ist es kalt geworden
Freut euch des Lebens
Über das Lied
Der Wind pfeift durch die kahlen Äste, als ob er ein uraltes, klagendes Lied singen würde. Du stehst am Rande des Waldes, wo einst das satte Grün die Vögel zum Verweilen einlud. Jetzt ist alles still, als hätte die Welt den Atem angehalten, gefangen in einem Moment frostiger Unvergänglichkeit.
„Ach, bittrer Winter, wie bist du kalt!“ – diese Worte tragen die Schwere der Jahreszeit in sich, als wären sie von der Kälte selbst geformt. Der Winter hat die zarten Blüten der Heide in einen tiefen Schlaf versetzt, ihre Farben für ein Versprechen des Frühlings bewahrend. Es ist ein Lied, das in seiner Schlichtheit die Sehnsucht nach der verlorenen Wärme ausdrückt, ein stiller Begleiter durch die langen Nächte.
Die Melodie strömt sanft durch die Luft, ein Echo aus vergangenen Zeiten, das Erinnerungen weckt. Sie erzählt von der Vergänglichkeit der Natur und dem unaufhörlichen Kreislauf des Lebens, während du dem steten Flüstern des Windes lauschst, der die Geschichten des Winters trägt.
Historischer Hintergrund
„Ach, bittrer Winter“ ist ein Lied, dessen Wurzeln tief in die musikalische Tradition des 16. Jahrhunderts reichen. Bereits in alten Liederbüchern jener Epoche finden sich ähnliche Texte, die von den Herausforderungen der kalten Jahreszeit erzählen. Die Melodie, die das Lied heute begleitet, stammt aus der Liederhandschrift von Johannes Werlin aus dem Jahr 1646. Diese Verbindung von alter Texttradition und barocker Melodie verleiht dem Lied einen besonderen historischen Reiz.
Als Volkslied gehört „Ach, bittrer Winter“ zu einer Gattung, die oft mündlich überliefert wurde und sich somit in zahlreichen Varianten und regionalen Ausprägungen entwickelte. Diese Vielgestaltigkeit zeugt von der lebendigen Tradition, in der solch ein Lied weitergegeben wurde. Trotz der unterschiedlichen Fassungen bleibt der Kern des Liedes – die Klage über die Härte des Winters – stets erhalten.
In der Geschichte der Volkslieder nimmt „Ach, bittrer Winter“ eine besondere Stellung ein. Seine Verbreitung über Jahrhunderte hinweg verdeutlicht, wie tief die Themen Natur und Jahreszeiten im kollektiven Bewusstsein verankert sind. So spiegelt das Lied nicht nur die klimatischen Herausforderungen wider, sondern auch die menschliche Fähigkeit, durch Musik Trost und Gemeinschaft zu finden.
Textinterpretation
Ach, der bittere Winter, er erzählt uns von der Vergänglichkeit. Die Kälte, die er bringt, entkleidet den Wald und lässt die Blumen auf der Heide verwelken. Doch in dieser klagenden Melodie liegt eine stille Schönheit. Sie erinnert uns daran, dass selbst in der Ruhe und Leere des Winters ein natürlicher Zyklus verborgen ist. Vielleicht spürst du in diesen Zeilen die Melancholie des Vergehens, die unausweichliche Veränderung, die Teil unseres Lebens ist.
Im Alltag sind wir oft von ständigen Umbrüchen umgeben, sei es durch persönliche Veränderungen oder gesellschaftliche Entwicklungen. Der Winter im Lied kann somit als Metapher für Zeiten des Verlusts und der Anpassung verstanden werden. Doch wie der Frühling nach dem Winter folgt, so birgt auch jede schwere Phase die Hoffnung auf Neubeginn. Lass dich von diesen Gedanken tragen und finde Trost in der Gewissheit, dass auch nach der dunkelsten Nacht ein neuer Morgen dämmert.
Der Winter, Symbol der Entbehrung, lehrt uns die Vergänglichkeit von Schönheit und Freude; in der Kälte der Stille wächst die Hoffnung auf Rückkehr und neues Leben.
Hörbeispiele
Toni Geiling New Way Mainz Chor Kinderchor SingsalaSing
Weitere Hörbeispiele (3)
Academy Singers Stephan Noel Lang (Piano) Broom Bezzums





