Du, du liegst mir im Herzen | Text und Noten

Ein leises Seufzen durchbricht die Stille des Abends, während ein weicher Mondschein die alten Gemäuer in silbernes Licht taucht. Wie eine zarte Melodie, die aus längst vergangenen Zeiten zu dir findet, berührt das Lied „Du, du liegst mir im Herzen“ dein Innerstes. Die sanften Klänge und die innige Botschaft tragen dich fort, in eine Welt voller unverfälschter Gefühle und zeitloser Sehnsucht.
In dem Moment, in dem die ersten Töne erklingen, spürst du das Gewicht der Liebe, die zugleich süß und schmerzlich sein kann. Die Worte umarmen dich wie ein vertrauter Hauch aus einer fernen Erinnerung. Sie erzählen von einer Liebe, die so tief verwurzelt ist, dass sie selbst die Grenzen der Zeit überwindet. Du fühlst die Wärme und die stille Melancholie, die in jedem Vers mitschwingen, und erkennst, dass wahre Treue kein Ende kennt.
Dieses Lied ist mehr als nur eine Melodie; es ist eine Brücke zu den Herzen derer, die vor uns liebten und litten. Es erinnert dich daran, dass in der Einfachheit oft die größte Schönheit liegt, und lässt dich für einen kurzen Augenblick die unvergängliche Kraft der Liebe spüren.
historischer Hintergrund
„Du, du liegst mir im Herzen“ ist ein bezauberndes Volkslied, das seinen Ursprung in Norddeutschland hat. Sowohl Text als auch Melodie sind tief in der Tradition des deutschen Volksliedguts verwurzelt, wobei die genaue Entstehungszeit im Dunkeln liegt. Die schlichte, aber eindringliche Melodie wird von einem ebenso gefühlvollen Text begleitet, der von inniger Zuneigung und Sehnsucht erzählt.
Als Volkslied gehört es zu einer Kategorie von Liedern, die mündlich überliefert wurden und deren Verfasser oft unbekannt sind. Diese Lieder spiegeln die kulturellen und emotionalen Werte ihrer Zeit wider und wurden häufig bei geselligen Anlässen gesungen. „Du, du liegst mir im Herzen“ ist kein Ausnahmefall und hat sich als zeitloses Liebeslied in den Herzen der Menschen verankert.
Im Laufe der Zeit hat das Lied zahlreiche Varianten und Interpretationen erfahren, die seine Verbreitung über die Landesgrenzen hinaus bezeugen. Besonders im 19. und 20. Jahrhundert fand es Eingang in Liederbücher und wurde von Chören und Solisten gleichermaßen geschätzt. Diese weite Verbreitung unterstreicht seine Bedeutung als kulturelles Erbe, das bis heute Menschen berührt und verbindet.
Noten und Liedtext
- Du, du liegst mir im Herzen,
du, du liegst mir im Sinn;
du, du machst mir viel Schmerzen,
weißt nicht, wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja, weißt nicht, wie gut ich dir bin. - So, so wie ich dich liebe,
so, so, liebe auch mich!
Die, die zärtlichsten Triebe
fühle ich ewig für dich.
Ja, ja, ja, ja, fühle ich ewig für dich. - Doch, doch darf ich dir trauen,
dir, dir, mit leichtem Sinn?
Du, du kannst auf mich bauen,
weißt ja, wie gut ich dir bin!
Ja, ja, ja, ja, weißt ja, wie gut ich dir bin.
Text und Melodie: Volkslied aus Norddeutschland
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Textinterpretation
In den sanften Klängen von „Du, du liegst mir im Herzen“ webt sich ein Schleier aus Sehnsucht und inniger Zuneigung. Die Worte sprechen von einer Liebe, die tief im Herzen verankert ist und auch in Abwesenheit des Geliebten fortbesteht. Diese Liebe ist so stark, dass sie sowohl Freude als auch Schmerzen bringt – ein bittersüßes Gefühl, das viele von uns in stillen Momenten der Reflexion kennen. In der zarten Melodie schwingt eine zeitlose Romantik mit, die uns an vergangene und gegenwärtige Lieben erinnert.
Die unverkennbare Melancholie des Liedes spiegelt die Dualität der Liebe wider: Sie ist Quelle unermesslichen Glücks, doch auch der schmerzhaften Sehnsucht. In einer schnelllebigen Welt, in der Beziehungen oft flüchtig sind, lädt uns dieses Volkslied ein, über die Beständigkeit echter Gefühle nachzudenken. Wenn du die Melodie hörst, magst du an eine Person denken, die tief in deinem Herzen verankert ist, und dich fragen, ob sie ahnt, wie viel sie dir bedeutet.
Heute, in einer Ära der digitalen Vernetzung, erinnert uns das Lied daran, dass wahre Nähe über physische Anwesenheit hinausgeht. Es spricht die universelle Sprache der Liebe, die Generationen überdauert und in jedem von uns widerhallt. Vielleicht fühlst du beim Lauschen eine stille Vertrautheit, als ob das Lied speziell für die unausgesprochenen Worte komponiert wurde, die in deinem Inneren nachklingen – eine ewige Melodie der Treue und Hingabe.
In der Sehnsucht nach wechselseitiger Liebe offenbart sich der Schmerz des Ungleichgewichts; Vertrauen ist der Schlüssel, der Herzen vereint und die Tiefe der Zuneigung erblühen lässt.






