Was frag ich viel nach Geld und Gut | Text und Noten

MerkenNotenblatt „Was frag ich viel nach Geld und Gut“. Einstimmige Melodie im Violinschlüssel, F-Dur, 4/4-Takt, mit der 1. Strophe des Liedtextes.
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Text
Johann Martin Miller
Melodie
Christian Gottlob Neefe
Tonart
F-Dur
Taktart
4/4-Takt
Inhalt dieser Seite

Liedtext

  1. Was frag' ich viel nach Geld und Gut,
    wenn ich zufrieden bin!
    Gibt Gott mir nur gesundes Blut,
    so hab' ich frohen Sinn,
    und sing' aus dankbarem Gemüt
    mein Morgen- und mein Abendlied.
  2. So mancher schwimmt im Überfluss,
    hat Haus und Hof und Geld;
    und ist doch immer voll Verdruss,
    und freut sich nicht der Welt.
    Je mehr er hat, je mehr er will;
    nie schweigen seine Klagen still.
  3. Da heißt die Welt ein Jammertal,
    und deucht mir doch so schön;
    hat Freuden ohne Maß und Zahl,
    lässt keinen leer ausgehn.
    Das Käferlein und Vögelein
    darf sich ja auch des Maien freun.
  4. Und uns zuliebe schmücken ja
    sich Wiese, Berg und Wald;
    und Vögel singen fern und nah,
    dass alles wiederhallt. –
    Bei'r Arbeit singt die Lerch' uns zu,
    die Nachtigall bei'r süßen Ruh'.
  5. Und wenn die goldne Sonn' aufgeht,
    und golden wird die Welt,
    und alles in der Blüte steht,
    und Ähren trägt das Feld:
    dann denk' ich, alle diese Pracht
    hat Gott zu meiner Lust gemacht.
Weitere Strophen (1)
  1. Dann preis' ich Gott, und lobe Gott,
    und schweb' in hohem Mut;
    und denk', es ist ein lieber Gott,
    und meint's mit Menschen gut;
    drum will ich immer dankbar sein,
    und mich ob seiner Güte freun!

Klavier & Keyboard

Was frag ich viel nach Geld und Gut: Klavier-Noten zum Ausdrucken

Die Klavier-Noten von oben gibt es hier zum Ausdrucken und Anhören. Über jeder Note steht ihr Buchstabe, so findest du die passende Taste sofort. Das Lied steht hier in F-Dur.

Gitarre

Was frag ich viel nach Geld und Gut: Gitarren-Noten mit Tabs

Auf der Gitarre brauchst du für dieses Lied fast alle Saiten und die ersten drei Bünde. Die Tab unter den Noten zeigt Saite und Bund, die Buchstaben darüber den Ton. Das Lied steht in F-Dur wie oben und beginnt mit C F A C A G.

MerkenNotenblatt „Was frag ich viel nach Geld und Gut“ für Gitarre: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext der ersten beiden Strophen und die Gitarren-Tabulatur mit Bundzahlen.

„Was frag ich viel nach Geld und Gut“ für Gitarre: Melodie mit Buchstaben, Liedtext und Tab

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Blockflöte

Was frag ich viel nach Geld und Gut: Blockflöten-Noten mit Buchstaben

Auf der Sopranblockflöte liegen ein paar Töne höher oder brauchen einen besonderen Griff – das ist etwas für die zweite Lernrunde. Die Buchstaben über den Noten sagen dir, welchen Griff du brauchst, in F-Dur wie oben.

MerkenNotenblatt „Was frag ich viel nach Geld und Gut“ für Blockflöte: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext der ersten beiden Strophen.

„Was frag ich viel nach Geld und Gut“ für Blockflöte: Melodie mit Buchstaben und Liedtext

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Du brauchst noch die Griffe dazu? Die Grifftabelle gibt es für beide Griffweisen – welche deine Flöte hat, steht meist auf der Verpackung oder in der Anleitung:

Geige

Was frag ich viel nach Geld und Gut: Geigen-Noten mit Buchstaben und Fingersatz

Auf der Geige kommt hier ein Fingerwechsel auf derselben Saite, ein hoher 3. Finger oder ein Saitensprung vor – etwas für die zweite Lernrunde. Über jeder Note stehen Buchstabe und Fingerziffer in der Farbe der Saite, gespielt auf der D-, A- und E-Saite. Hier steht das Lied in G-Dur, damit es auf der Geige bequem liegt. Das Griffbrett unter den Noten zeigt, wo du die Töne greifst. Es beginnt mit D G H D H A.

MerkenNotenblatt „Was frag ich viel nach Geld und Gut“ für Geige: Melodie mit Buchstaben und Fingerziffern in Saitenfarben über den Noten, darunter der Liedtext der ersten beiden Strophen, unten das Griffbrett der ersten Lage mit den gegriffenen Tönen.

„Was frag ich viel nach Geld und Gut“ für Geige: Melodie mit Buchstaben, Fingersatz und Griffbrett

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Du willst alle Töne der ersten und zweiten Lage auf dem Griffbrett sehen? Die Übersicht zeigt sie mit Notennamen und Fingersätzen:

Geigen-Griffbrett-Übersicht – Noten, Fingersätze und Lagen Alle Töne der ersten und zweiten Lage auf dem Griffbrett, 3 Blätter als PDF Auf Etsy ansehen

Ukulele

Was frag ich viel nach Geld und Gut: Ukulele-Noten mit Tabs

Die Ukulele kommt hier mit drei Saiten aus, C, E und A, die G-Saite bleibt frei. Die Tab liest sich wie bei der Gitarre: Zahl gleich Bund, Linie gleich Saite. Die Melodie geht bis zum 8. Bund hinauf, das braucht etwas Übung. Hier steht das Lied in F-Dur und beginnt mit C F A C A G.

MerkenNotenblatt „Was frag ich viel nach Geld und Gut“ für Ukulele: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext der ersten beiden Strophen und die Ukulele-Tabulatur mit Bundzahlen.

„Was frag ich viel nach Geld und Gut“ für Ukulele: Melodie mit Buchstaben, Liedtext und Tab

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Dieses Lied als Noten-Heft für dein Instrument

„Was frag ich viel nach Geld und Gut“ ist in diesen Sammlungen zum Ausdrucken enthalten:

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Über das Lied

In der Stille eines heimeligen Nachmittags, wenn die Sonnenstrahlen sanft durch die Blätter tanzen und das Rascheln der Bäume wie eine vertraute Melodie klingt, taucht in deinem Herzen ein altes Volkslied auf. Es ist ein Lied, das von der Kunst des Zufriedenseins erzählt und den wahren Reichtum des Lebens in der Einfachheit sucht.

Vielleicht erinnerst du dich an die warmen Sommerabende, an denen diese Melodie durch die Luft schwebte, als deine Großeltern auf der Veranda saßen und mit leuchtenden Augen von vergangenen Zeiten erzählten. „Was frag ich viel nach Geld und Gut,“ klingt die erste Zeile, und du spürst, wie sich die Worte wie ein weicher Mantel um dein Herz legen, voller Weisheit und altem Wissen.

Dieses Lied malt Bilder vom wahren Wohlstand, der nicht in Gold oder Besitz zu finden ist, sondern in der Gesundheit und Freude des Herzens. Es erinnert dich daran, dass Zufriedenheit eine leise, aber kraftvolle Melodie ist, die in jedem von uns erklingen kann, wenn wir nur lauschen.

Historischer Hintergrund

Das Lied „Was frag ich viel nach Geld und Gut“ entspringt der Feder des Dichters Johann Martin Miller (1750-1814), dessen Gedicht „Die Zufriedenheit“ die Grundlage für den Text bildet. Die Melodie, die dem Lied seine charakteristische Klangfarbe verleiht, wurde von Christian Gottlob Neefe (1748-1798) komponiert. Ursprünglich als Kunstlied konzipiert, fand es schnell seinen Weg in die Herzen des Volkes und etablierte sich als beliebtes Volkslied.

In der Kategorie der Volkslieder nimmt es einen besonderen Platz ein, da es sowohl die Einfachheit und Schlichtheit des Lebens als auch eine tiefe innere Zufriedenheit thematisiert. Diese universellen Themen haben zur weiten Verbreitung des Liedes beigetragen und es zu einem zeitlosen Klassiker gemacht. Zudem existieren zahlreiche Varianten des Liedes, die im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Regionen und Kulturen entstanden sind und das Lied somit lebendig halten.

Die Geschichte des Liedes spiegelt die Sehnsucht der Menschen nach einem erfüllten und zufriedenen Leben wider, fernab von materiellen Sorgen. Diese Botschaft hat das Lied über Generationen hinweg getragen und ihm einen festen Platz im kulturellen Gedächtnis gesichert.

Textinterpretation

In einer Welt, die von materiellen Werten dominiert wird, lädt uns das Lied „Was frag ich viel nach Geld und Gut“ zu einer kontemplativen Reise ein. Es erinnert uns daran, dass wahrer Reichtum nicht im Besitz von Gold und Gütern liegt, sondern in der Zufriedenheit des Herzens. Die Melodie der Zufriedenheit, die durch gesundes Blut und einen frohen Sinn erklingt, lässt uns erkennen, dass das Streben nach innerem Frieden wertvoller ist als jede materielle Errungenschaft.

Diese zeitlose Botschaft bringt uns dazu, über die wahren Werte des Lebens nachzudenken. Im hektischen Alltag, wo der Erfolg oft an materiellem Besitz gemessen wird, ermutigt uns das Lied, die leisen Töne des Glücks in Einfachheit und Gesundheit wahrzunehmen. In der Reflexion über diese Werte entsteht eine tiefe Verbindung zur eigenen Seele, die uns erdet und innerlich bereichert.

Vielleicht fühlst du beim Hören dieses Volksliedes ein sanftes Aufblühen im Herzen, das dich an die einfachen Freuden erinnert, die das Leben lebenswert machen. Es ist eine Einladung, die Prioritäten neu zu setzen und das Wesentliche zu erkennen: Gesundheit, Zufriedenheit und ein Herz, das in Harmonie schlägt. Lass dich von dieser Melodie leiten und finde den inneren Reichtum, der im Einklang mit der Natur und dir selbst steht.

Wahre Zufriedenheit entspringt nicht dem Besitz, sondern der Dankbarkeit für das Leben selbst; in der Besinnung auf die kleinen Freuden offenbart sich der Reichtum des Herzens.

Hörbeispiele

  • Rundfunk-Jugendchor Wernigerode
  • NAK-Chor Berlin
  • Hermann Prey
Weitere Hörbeispiele (1)
  • Eva-Maria Pieckert

Quellen

Quellen anzeigen (2)

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