Ach, wie ist‘s möglich dann | Text und Noten

Verliebtes Paar auf einer Blumenwiese: Die junge Frau hält ein Sträußchen Vergissmeinnicht, der junge Mann schaut sie zärtlich an – Kinderbuch-Illustration.

Ein leises Seufzen zieht durch die Abendluft, während die letzten Sonnenstrahlen den Horizont in sanftes Gold tauchen. In diesem zauberhaften Licht erwacht die Melodie eines alten Volksliedes, das schon Generationen vor uns begleitet hat: „Ach, wie ist’s möglich dann“. Die Klänge scheinen direkt aus der Seele zu kommen, sie erzählen von einer Liebe, die so tief verwurzelt ist, dass selbst die Vorstellung des Abschieds unmöglich erscheint.

Die Worte tragen uns zurück in jene Momente der Sehnsucht, wenn das Herz schwer ist und doch voller Hoffnung schlägt. Es ist die Magie dieses Liedes, die uns in eine Welt entführt, in der Gefühle greifbar werden, in der jede Note wie ein zarter Flügelschlag der Erinnerung erscheint. Dieses Lied ist mehr als nur Melodie und Text; es ist ein stiller Begleiter in Zeiten des Vermissens, ein sanfter Trost in der Dunkelheit, wenn Worte allein nicht ausreichen.

historischer Hintergrund

In der faszinierenden Welt der Volkslieder nimmt „Ach, wie ist‘s möglich dann“ einen besonderen Platz ein. Der Ursprung des Textes liegt bei der talentierten Helmina von Chézy (1783-1856), die sich von einem alten thüringischen Volkslied inspirieren ließ. Durch ihre poetische Feder erhielt das Lied eine neue Form und erlangte rasch Popularität. Die Melodie stammt von Friedrich Wilhelm Kücken (1810-1882), einem Komponisten, der für seine einprägsamen musikalischen Werke bekannt war.

Als Volkslied gehört „Ach, wie ist‘s möglich dann“ zu einer Kategorie von Liedern, die in der Lage sind, Generationen zu verbinden und kulturelle Identität zu stiften. Der eingängige Text und die gefühlvolle Melodie sorgen dafür, dass das Lied tief im kollektiven Gedächtnis verankert bleibt. Es wurde nicht nur in Deutschland, sondern auch international in verschiedenen Variationen gesungen und adaptiert.

Besondere Merkmale des Liedes zeigen sich in seiner weitreichenden Verbreitung und den zahlreichen Varianten, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Das Lied hat es geschafft, die Grenzen von Zeit und Raum zu überwinden, und bleibt ein lebendiges Zeugnis der kulturellen Tradition. Dank der harmonischen Verbindung von Text und Melodie berührt es noch heute die Herzen vieler Menschen.

Noten und Liedtext

Melodie abspielen
  1. Ach, wie ist’s möglich dann, dass ich dich lassen kann,
    hab dich von Herzen lieb, das glaube mir!
    Du hast das Herze mein so ganz genommen ein,
    dass ich kein‘ andre lieb als dich allein.
  2. Blau blüht ein Blümelein, das heißt Vergißnichtmein;
    dies Blümlein leg ans Herz und denk an mich!
    Stirbt Blum und Hoffnung gleich, wir sind an Liebe reich;
    denn die stirbt nie bei mir, das glaube mir!
  3. Wär‘ ich ein Vögelein, wollt‘ ich bald bei dir sein,
    scheut‘ Falk und Habicht nicht, flög‘ schnell zu dir.
    Schöß mich ein Jäger tot, fiel‘ ich in deinen Schoß,
    sähst du mich traurig an, gern stürb‘ ich dann.

Text: Helmina von Chézy (1783-1856), nach einem alten thüringschem Volkslied
Melodie: Friedrich Wilhelm Kücken (1810-1882)

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Textinterpretation

In der melancholischen Melodie des Volksliedes „Ach, wie ist‘s möglich dann“ schwingt eine tiefe Sehnsucht mit, die zeitlos bleibt. Die zärtliche Klage der Unmöglichkeit, einen geliebten Menschen zu verlassen, spiegelt die universelle Erfahrung der Liebe wider. Du fühlst vielleicht, wie das Herz sich schmerzhaft zusammenzieht, wenn du an jemanden denkst, den du nicht loslassen kannst. Diese Emotionen sind nicht an eine Epoche gebunden; sie sind Teil des menschlichen Daseins, das sich in immer neuen Formen wiederholt.

Die traurige, aber schöne Melodie erinnert dich daran, dass Trauer und Liebe zwei Seiten derselben Medaille sind. Der Text spricht die Sprache der Seele, in der jeder Ton mitschwingt wie ein leises Echo vergangener Zeiten. Im Hier und Jetzt könnte dieses Lied die Sehnsucht nach einer verlorenen Liebe beschreiben oder den Schmerz einer unerfüllten Beziehung. Es ruft Erinnerungen wach und lässt dich innehalten, um über die eigenen Herzensangelegenheiten nachzudenken.

In der heutigen Welt, die oft von Schnelllebigkeit geprägt ist, lädt das Lied dazu ein, einen Moment der Reflexion zu finden. Es erinnert daran, dass wahre Gefühle nicht in Eile entstehen können und dass Liebe trotz Distanz und Trennung weiterlebt. Vielleicht fühlst du dich ermutigt, die Tiefe deiner eigenen Empfindungen zu erkunden und den Wert der Beziehungen in deinem Leben neu zu schätzen. So wird das Lied zu einem zeitlosen Begleiter in der Suche nach dem, was wirklich zählt.

Hörbeispiele

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