Auf dem Berge, da geht der Wind | Text und Noten

MerkenNotenblatt „Auf dem Berge, da geht der Wind“. Einstimmige Melodie im Violinschlüssel, , , mit der 1. Strophe des Liedtextes.
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Text
Volkslied
Melodie
Volkslied
Tonart
G-Dur
Taktart
6/8-Takt
Inhalt dieser Seite

Liedtext

Auf dem Berge da wehet der Wind,
da wiegt die Maria ihr Kind,
sie wiegt es mit ihrer schneeweißen Hand,
sie hat dazu kein Wiegenband.
"Ach Joseph, lieber Joseph mein,
ach, hilf mir doch wiegen mein Kindelein."
"Wie soll ich dir denn dein Kindlein wieg'n?
Ich kann ja kaum selber die Finger bieg'n."
"Schum, schei, schum, schei."

Klavier & Keyboard

Auf dem Berge, da geht der Wind: Klavier-Noten zum Ausdrucken

Die Klavier-Noten von oben gibt es hier zum Ausdrucken und Anhören. Über jeder Note steht ihr Buchstabe, so findest du die passende Taste sofort. Das Lied steht hier in G-Dur.

Gitarre

Auf dem Berge, da geht der Wind: Gitarren-Noten mit Tabs

Auf der Gitarre brauchst du für dieses Lied nur die Saiten D, G und H und die ersten fünf Bünde. Die Tab unter den Noten zeigt Saite und Bund, die Buchstaben darüber den Ton. Das Lied steht in G-Dur wie oben und beginnt mit D C H C H A.

MerkenNotenblatt „Auf dem Berge, da geht der Wind“ für Gitarre: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext und die Gitarren-Tabulatur mit Bundzahlen.

„Auf dem Berge, da geht der Wind“ für Gitarre: Melodie mit Buchstaben, Liedtext und Tab

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Blockflöte

Auf dem Berge, da geht der Wind: Blockflöten-Noten mit Buchstaben

Auf der Sopranblockflöte liegen ein paar Töne höher oder brauchen einen besonderen Griff – das ist etwas für die zweite Lernrunde. Die Buchstaben über den Noten sagen dir, welchen Griff du brauchst. Hier steht das Lied in F-Dur, damit es auf der Flöte bequem liegt. Es beginnt mit C B A B A G.

MerkenNotenblatt „Auf dem Berge, da geht der Wind“ für Blockflöte: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext.

„Auf dem Berge, da geht der Wind“ für Blockflöte: Melodie mit Buchstaben und Liedtext

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Du brauchst noch die Griffe dazu? Die Grifftabelle gibt es für beide Griffweisen – welche deine Flöte hat, steht meist auf der Verpackung oder in der Anleitung:

Geige

Auf dem Berge, da geht der Wind: Geigen-Noten mit Buchstaben und Fingersatz

Auf der Geige kommt hier ein Fingerwechsel auf derselben Saite, ein hoher 3. Finger oder ein Saitensprung vor – etwas für die zweite Lernrunde. Über jeder Note stehen Buchstabe und Fingerziffer in der Farbe der Saite, gespielt auf der A- und E-Saite. Hier steht das Lied in E-Dur, damit es auf der Geige bequem liegt. Das Griffbrett unter den Noten zeigt, wo du die Töne greifst. Es beginnt mit H A Gis A Gis Fis.

MerkenNotenblatt „Auf dem Berge, da geht der Wind“ für Geige: Melodie mit Buchstaben und Fingerziffern in Saitenfarben über den Noten, darunter der Liedtext, unten das Griffbrett der ersten Lage mit den gegriffenen Tönen.

„Auf dem Berge, da geht der Wind“ für Geige: Melodie mit Buchstaben, Fingersatz und Griffbrett

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Du willst alle Töne der ersten und zweiten Lage auf dem Griffbrett sehen? Die Übersicht zeigt sie mit Notennamen und Fingersätzen:

Geigen-Griffbrett-Übersicht – Noten, Fingersätze und Lagen Alle Töne der ersten und zweiten Lage auf dem Griffbrett, 3 Blätter als PDF Auf Etsy ansehen

Ukulele

Auf dem Berge, da geht der Wind: Ukulele-Noten mit Tabs

Die Ukulele kommt hier mit drei Saiten aus, C, E und A, die G-Saite bleibt frei. Die Tab liest sich wie bei der Gitarre: Zahl gleich Bund, Linie gleich Saite. Mehr als fünf Bünde brauchst du nicht. Hier steht das Lied in F-Dur und beginnt mit C B A B A G.

MerkenNotenblatt „Auf dem Berge, da geht der Wind“ für Ukulele: Melodie mit Buchstaben über den Noten, darunter der Liedtext und die Ukulele-Tabulatur mit Bundzahlen.

„Auf dem Berge, da geht der Wind“ für Ukulele: Melodie mit Buchstaben, Liedtext und Tab

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Dieses Lied als Noten-Heft für dein Instrument

„Auf dem Berge, da geht der Wind“ ist in diesen Sammlungen zum Ausdrucken enthalten:

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Über das Lied

Ein leises Flüstern erhebt sich in der kühlen Morgenluft, während die ersten Sonnenstrahlen zärtlich die Gipfel der Alpen berühren. Der Wind, unsichtbar und doch allgegenwärtig, zieht seine sanften Linien über die kargen Felsen, als wolle er die Geheimnisse der Berge erzählen. In dieser erhabenen Stille, umgeben von der unendlichen Weite der Natur, findest du dich wieder.

Hier oben, wo die Welt noch unberührt scheint, wiegt Maria ihr Kind mit einer sanften, schneeweißen Hand. Der Rhythmus des Liedes ist so alt wie die Berge selbst, getragen von einer Melodie, die in der Seele widerhallt. Es ist ein Lied der Ruhe und des Friedens, ein Echo vergangener Zeiten, das die Herzen derer berührt, die zuhören.

Fühlst du, wie die Melodie den Wind begleitet? Wie sie die Erinnerung an längst vergangene Tage weckt, als das Leben einfacher und die Natur noch ein vertrauter Freund war? Lass dich von diesem sanften Wiegenlied einhüllen, lass es dein Herz mit seiner zeitlosen Schönheit füllen.

Historischer Hintergrund

Das Volkslied „Auf dem Berge, da geht der Wind“ entstammt der reichen musikalischen Tradition Schlesiens und wurde um 1840 erstmals dokumentiert. In seiner ursprünglichen Mundartversion als „Uf’m Berga, da giht dar Wind“ bekannt, spiegelt es die kulturelle Vielfalt der Region wider. Schlesien, ein Gebiet mit wechselvoller Geschichte und multikulturellen Einflüssen, hat zahlreiche solcher Volkslieder hervorgebracht, die durch ihre schlichte Schönheit und emotionale Tiefe bestechen.

Als typisches Volkslied zeichnet es sich durch seine einfache, aber einprägsame Melodie aus, die leicht von Generation zu Generation weitergegeben werden konnte. Diese Überlieferung führte zu einer Vielzahl von Textvarianten und Melodien, die in unterschiedlichen Regionen leicht abgewandelt wurden. Die Melancholie und die Naturverbundenheit des Textes spiegeln das bäuerliche Leben und die enge Beziehung der Menschen zur Natur wider, ein zentrales Thema vieler Volkslieder dieser Zeit.

Besonders bemerkenswert ist die Verbreitung des Liedes, die über die schlesischen Grenzen hinausreichte und in anderen deutschen Regionen Anklang fand. Diese überregionale Popularität unterstreicht die universelle Anziehungskraft der schlichten Melodien und der emotionalen Texte, die in ihrer Einfachheit das Herz vieler Menschen berühren. So bleibt „Auf dem Berge, da geht der Wind“ ein lebendiges Zeugnis schlesischer Volkskunst und ein wertvoller Bestandteil des deutschen Kulturerbes.

Textinterpretation

In der zarten Melodie von „Auf dem Berge, da geht der Wind“ entfaltet sich ein Bild der Ruhe und Geborgenheit, das in seiner Einfachheit besticht. Der sanfte Wind, der über die Alpen streicht, trägt das Wiegenlied der Maria durch die Lüfte, und in dieser innigen Szene offenbart sich die untrennbare Verbindung von Mensch und Natur. Der klare Bergwind, der die Haut streichelt, erinnert daran, wie klein und zugleich geborgen wir in der Weite der Welt sind.

Das Volkslied ruft eine Zeit ins Gedächtnis, als der Rhythmus der Natur den Alltag bestimmte. Auch heute, inmitten der hektischen Betriebsamkeit, kann der Gedanke an den Bergwind eine wohltuende Pause bieten. Es lädt dich ein, die Augen zu schließen und den Wind zu spüren, der vielleicht nicht mehr von den Alpen, sondern von deinem inneren Frieden erzählt. Die Maria mit ihrem Kind symbolisiert die ewige Fürsorge, die wir uns im Leben wünschen und geben können.

Beim Lauschen dieser alten Weisen spüren wir, wie Traditionen und Natur uns eine stille Kraft verleihen. Sie ermahnen uns, innezuhalten und die sanften, kaum hörbaren Töne des Lebens wahrzunehmen. Das Lied spricht von einer Zeitlosigkeit, die uns erdet und uns daran erinnert, dass in der Einfachheit das Wunderbare wohnt. Vielleicht fühlst du die Sehnsucht nach einem Ort, an dem der Wind deine Gedanken trägt und dich in der Gegenwart verankert.

Im Wind der Berge schwingt das zarte Band der Fürsorge und des Mangels; in der Stille des Lebens wiegt die Liebe das Unvollkommene, während wir in der Ohnmacht der Hilflosigkeit Trost finden.

Hörbeispiele

  • Orpheus Vokalensemble
  • Rundfunk-Kinderchor Berlin
  • Kammerchor Vocale Neuburg
Weitere Hörbeispiele (3)
  • Peter Schreier
  • René Kollo
  • Kammerchor Wernigerode

Quellen

Quellen anzeigen (4)

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