Eine Seefahrt, die ist lustig | Text und Noten

Das Rauschen der Wellen trägt die Sinne davon, während die salzige Meeresbrise Erinnerungen weckt. Erinnerungen an unbeschwerte Kindheitstage, an denen du mit funkelnden Augen und voller Abenteuerlust den Geschichten von fremden Ländern lauscht. Diese Erzählungen, von denen das Lied „Eine Seefahrt, die ist lustig“ spricht, sind wie ein Tor zu einer Welt voller Wunder.
Inmitten der schunkelnden Melodie verspürst du ein Kitzeln der Neugier, das dich zum Träumen einlädt. Das Lied malt Bilder von weiten Ozeanen und geheimnisvollen Küsten, die darauf warten, von dir entdeckt zu werden. Und während die Töne erklingen, entfaltet sich ein Kaleidoskop aus Farben und Geschichten, die den Geist beflügeln und das Herz erwärmen.
Mit jedem Vers entfaltet sich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, ein Band aus Lachen und Lebensfreude, das Generationen verbindet. Dieses Lied, traditionell und doch zeitlos, ruft nach dir, um die Welt mit offenen Armen und einem Lächeln zu erkunden.
historischer Hintergrund
„Eine Seefahrt, die ist lustig“ ist ein traditionsreiches Kinderlied, dessen Ursprünge bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückreichen. Der Text und die Melodie wurden mündlich überliefert und erlebten seitdem zahlreiche Variationen. Aufgrund seiner eingängigen Melodie und einfachen Struktur erfreut sich das Lied besonderer Beliebtheit bei Jung und Alt.
Als typisches Kinderlied zeichnet sich „Eine Seefahrt, die ist lustig“ durch seine fröhliche und unbeschwerte Thematik aus. Es erzählt von den Abenteuern und Freuden einer Seereise und regt die Fantasie der Zuhörer an. Die einfache Reimform und der wiederkehrende Refrain machen es leicht zu merken und laden zum Mitsingen ein.
Bemerkenswert ist die Verbreitung des Liedes in verschiedenen Regionen Deutschlands, wo es oft leicht abgewandelte Textversionen gibt. Diese Varianten spiegeln lokale Eigenheiten und kulturelle Einflüsse wider, was das Lied zu einem lebendigen Zeugnis der Volkskultur und des gemeinschaftlichen Erlebens macht.
Noten und Liedtext
- Eine Seefahrt, die ist lustig.
Eine Seefahrt, die ist schön.
Denn da kann man fremde Länder
und noch manches andre sehn.
Hol-la-hi, hol-la-ho,
hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho. - In der Rechten einen Whiskey,
in der Linken einen Köm,
und die spiegelblanke Glatze,
das ist unser Kapitän.
Hol-la-hi, hol-la-ho,
hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho. - In der einen Hand die Kanne,
in der andern Hand den Twist,
und dazu die große Schnauze,
fertig ist der Maschinist.
Hol-la-hi, hol-la-ho,
hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho.
Text und Melodie: mündlich überliefert, um 1900
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Textinterpretation
Eine Melodie erklingt, die uns auf eine Reise mitnimmt, hin zu weiten Horizonten und unbekannten Ufern. „Eine Seefahrt, die ist lustig“ singt von der lockenden Unendlichkeit des Meeres, von Abenteuern, die an jeder Welle hängen. Es ist ein Kinderlied, das uns die Unbeschwertheit der Jugend vor Augen führt, die Freiheit, die in jedem neuen Aufbruch liegt. Die Worte malen Bilder von fremden Ländern und Geheimnissen, die nur darauf warten, von uns entdeckt zu werden.
In der Tiefe dieses Liedes spiegelt sich der ewige Wunsch nach Entdeckung, nach dem Überschreiten von Grenzen, die wir kennen. Es ist ein Tanz mit dem Unbekannten, ein Spiel mit der Neugierde, die in jedem von uns brennt. Die Seefahrt wird zum Sinnbild für das Leben selbst, voller Möglichkeiten und Überraschungen. Selbst die Kleinen unter uns spüren die Anziehungskraft dieser Idee und träumen von Abenteuern, die ihnen die Welt bietet.
Heute, in einer Welt der ständigen Erreichbarkeit, erinnert uns dieses traditionelle Lied daran, die Augen für das Wunderbare in der Ferne offen zu halten. Es ruft uns zu, dass in jeder Reise, sei es im Geiste oder in der Wirklichkeit, ein Stück Magie liegt. Vielleicht fühlen wir beim Hören eine Sehnsucht, die uns hinauszieht, weg von der Routine, hin zu den Geschichten, die noch nicht geschrieben sind, die auf uns warten in der Weite des Lebensmeeres.
Die Seefahrt symbolisiert das Streben nach Freiheit und Abenteuer, während sie zugleich die Unvollkommenheit des Lebens zeigt – Freude und Herausforderung, Genuss und Mühsal, stets verbunden mit der Hoffnung auf Neubeginn.






