Es war eine Mutter die hatte vier Kinder | Text und Noten

Illustration zu „Es war eine Mutter die hatte vier Kinder“: Eine Mutter steht mit vier kindlichen Jahreszeiten-Figuren (Frühling mit Blumen, Sommer mit Klee, Herbst mit Trauben, Winter mit Schnee) in einer detailreichen Landschaft, die alle vier Jahreszeiten zeigt.

Ein sanfter Windhauch streichelt dein Gesicht, während du die Augen schließt und in die Erinnerungen deiner Kindheit eintauchst. Dort, in der warmen Umarmung der vertrauten Melodien, hörst du das Lied von der Mutter mit den vier Kindern. Es ist ein einfacher Reim, und doch entfaltet er eine ganze Welt voller Farben und Gefühle.

Der Frühling tanzt in einem Kleid aus blühenden Knospen, während der Sommer seine goldenen Strahlen auf dein Gesicht legt. Herbstblätter rascheln unter deinen Füßen, während der Winter mit seiner weißen Decke eine friedliche Stille bringt. Diese Lieder erinnern an die sanfte Weisheit, die in den einfachen Geschichten des Lebens liegt.

In diesen Zeilen liegt die Magie der Jahreszeiten verborgen — eine stille Hymne an die Natur und die Familie. Beim Singen vereinen sich Generationen, und du spürst, dass auch du ein Teil dieses ewigen Kreislaufs bist. Die einfache Melodie trägt dich fort, und du fühlst dich geborgen in der liebevollen Umarmung der Musik.

historischer Hintergrund

„Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder“ ist ein charmantes Volkslied, das seinen Ursprung im 19. Jahrhundert hat. Eingebettet in die reiche Tradition deutscher Kinderlieder, erzählt es von den vier Jahreszeiten, die als Kinder einer Mutter personifiziert werden. Diese einfache, aber poetische Darstellung der Naturzyklen hat Generationen von Kindern begleitet und ihnen ein Gefühl für den Jahreslauf vermittelt.

Die Melodie des Liedes ist eingängig und leicht zu erlernen, was zur weiten Verbreitung beigetragen hat. Als typisches Kinderlied wurde es oft mündlich weitergegeben, wodurch sich zahlreiche regionale Varianten entwickelten. Diese Vielfalt spiegelt die Anpassungsfähigkeit und den kulturellen Reichtum des Liedes wider.

In der Geschichte der Volkslieder nimmt dieses Lied einen besonderen Platz ein, da es nicht nur zur Unterhaltung dient, sondern auch Bildung und Naturverständnis fördert. Es bleibt ein lebendiges Zeugnis der Volkskultur und ist bis heute in Kindergärten und Schulen ein beliebter Bestandteil des musikalischen Repertoires.

Noten und Liedtext

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  1. Es war eine Mutter,
    die hatte vier Kinder,
    den Frühling, den Sommer,
    den Herbst und den Winter.
  2. Der Frühling bringt Blumen,
    der Sommer den Klee,
    der Herbst, der bringt Trauben,
    der Winter den Schnee.

Text und Melodie: Volkslied, 19. Jahrhundert

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Textinterpretation

In dem Kinderlied „Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder“ entfaltet sich die zarte Poesie der Jahreszeiten, personifiziert als liebevoll umsorgte Kinder. Der Frühling bringt das Erwachen, die blühende Kraft des Neuanfangs. Sommer, Herbst und Winter folgen, jeder mit eigener Gabe und Charakter. Diese zyklische Erzählung lädt uns ein, die unendliche Wiederholung der Natur als familiäre Einheit zu sehen, wo jede Jahreszeit eine unverzichtbare Rolle spielt.

Das Lied erinnert uns an die Vergänglichkeit und die ständige Erneuerung des Lebens. In der Metapher der Mutter finden wir Trost und Beständigkeit. Heute, in einer hektischen Welt, bietet das Lied eine sanfte Erinnerung: Alles hat seine Zeit. Der Leser fühlt sich möglicherweise an Kindheitstage erinnert, an Momente des Staunens und der Einfachheit, als die Welt noch voller Wunder und Rhythmen war, denen man vertrauen konnte.

Im Erleben der Jahreszeiten spiegeln sich unsere eigenen Lebensphasen wider. Der Frühling als Kindheit, Sommer als Jugend, Herbst als Reife und Winter als Alter. Dieses Lied öffnet unser Herz für die Schönheit der Vergänglichkeit und die Harmonie im Wandel. Vielleicht fühlt der Leser eine sanfte Melancholie, aber auch eine tiefe Verbundenheit mit dem natürlichen Lauf der Dinge, wo jede Phase willkommen und wertvoll ist.

Hörbeispiele

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Gitarre – Noten und Tabs

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