C-a-f-f-e-e (Kanon) | Text und Noten

Ein Kind sitzt am Küchentisch und blickt neugierig auf eine dampfende Tasse Kaffee, daneben steht eine lächelnde Großmutter; gemütliche, klassische Küchenszene mit warmem Licht.

In der stillen Dämmerung des frühen Morgens, wenn der erste Sonnenstrahl zaghaft durch die Fenster schleicht und die Welt noch im sanften Schlummer liegt, erklingt ein vertrauter Kanon. „C-a-f-f-e-e,“ hallt es in der Erinnerung, ein Lied, das sich wie ein zärtlicher Ratschlag aus der Kindheit anfühlt. Ein Lied, das uns mit einem Lächeln an die warnenden Worte der Erwachsenen erinnert, wenn wir den geheimnisvollen Duft des Kaffees einatmeten.

Ein Gefühl der Nostalgie durchströmt dich, wenn du an die spielerischen Reime denkst, die so sorglos und doch mit einer weisen Stimme auftreten. Der „Türkentrank“, so wurde er genannt, ein Hauch von Exotik und Verbotenem, der die Fantasie beflügelte. Und während die Melodie sich in einem harmonischen Kreislauf entfaltet, fühlst du die Wärme der vertrauten Stimmen, die gemeinsam den Kanon singen, jede Stimme ein Teil des Ganzen, das Herz berührend und die Seele erhellend.

historischer Hintergrund

In der Welt der Musikgeschichte nimmt das Lied „C-a-f-f-e-e“ einen besonderen Platz ein. Verfasst von Karl Gottlieb Hering, einem deutschen Komponisten des 18. Jahrhunderts, erfreut sich dieser Kanon bis heute großer Beliebtheit. Hering, der von 1766 bis 1853 lebte, war bekannt für seine pädagogischen Lieder, die oft in Schulen und Kindergärten gesungen wurden. Mit „C-a-f-f-e-e“ schuf er ein eingängiges Werk, das sowohl textlich als auch melodisch besticht.

Als Kanon konstruiert, lädt das Lied zu einem geselligen Miteinander ein, bei dem die Stimmen sich überlagern und harmonisch verweben. Diese Form des Gesangs fördert nicht nur das musikalische Gehör, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl. Seit seiner Entstehung hat sich „C-a-f-f-e-e“ in zahlreichen Varianten verbreitet, wobei der einfache und doch prägnante Text über die vermeintlichen Gefahren des Kaffeekonsums stets im Vordergrund steht.

Erstaunlich ist die anhaltende Popularität des Liedes, das über Generationen hinweg in deutschen und internationalen Klassenzimmern erklingt. Die eingängige Melodie und der humorvolle Text machen „C-a-f-f-e-e“ zu einem zeitlosen Klassiker, der weiterhin Jung und Alt begeistert. So bleibt das Werk von Karl Gottlieb Hering ein lebendiges Zeugnis seiner musikalischen Schaffenskraft und seines pädagogischen Einflusses.

Noten und Liedtext

Melodie abspielen
C-a-f-f-e-e,
trink nicht so viel Caffee!
Nicht für Kinder ist der Türkentrank,
schwächt die Nerven, macht dich blass und krank.
Sei doch kein Muselmann,
der ihn nicht lassen kann!

Text und Melodie: Karl Gottlieb Hering (1766-1853)

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Textinterpretation

Der Kanon „C-a-f-f-e-e“ flüstert uns die Warnungen vergangener Zeiten zu, in denen der süße Duft des Kaffees exotisch und fremd erschien, ein Geheimnis aus dem Morgenland. Der „Türkentrank“, so nennt man ihn, gleicht einer geheimnisvollen Melodie, die zugleich verlockt und mahnt. In diesen Versen spiegeln sich die Sorgen der Eltern wider, die um die Unschuld ihrer Kinder bangen, während der bittere Tropfen der Erwachsenenwelt sie lockt. Es ist ein Tanz zwischen Verführung und Vorsicht, der durch die Reime zum Leben erwacht.

Heute mag der Kaffee allgegenwärtig sein, doch die Botschaft des Kanons bleibt zeitlos. Er erinnert uns an die Balance zwischen Genuss und Maß, an die feine Linie, die wir im Streben nach Freude nicht überschreiten sollten. Der Leser fühlt vielleicht ein Lächeln auf seinen Lippen, wenn er die sanfte Melodie des Kanons in Gedanken summt und dabei an die kleinen Freuden und Versuchungen des Alltags denkt. Erziehung klingt wie ein fernes Echo, doch die Fragen des Maßhaltens sind aktueller denn je.

Als Kanon lädt das Lied dazu ein, gemeinsam gesungen und erlebt zu werden. Es verbindet Generationen über die klangvollen Zeilen hinweg und schafft ein Gefühl des Miteinanders. Die spielerische Struktur weckt Erinnerungen an kindliche Unbeschwertheit, während die Worte eine sanfte Lektion bergen. Es ist ein Lied, das uns sanft an die Hand nimmt und durch die Melodie daran erinnert, dass das Leben ein Gleichgewicht aus Ernst und Spiel ist, ein Kanon der eigenen Existenz.

Hörbeispiele

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Gitarre – Noten und Tabs

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