Blätterfall, Blätterfall | Text und Noten

Kinder spielen im herbstlichen Park mit gelben, roten, braunen und bunten Blättern, erste Schneeflocken fallen, stimmungsvolle Bilderbuchszene.

Ein sanftes Rascheln durchbricht die Stille, als der Wind durch die Bäume streicht und die letzten Sonnenstrahlen des Herbstes sich in den goldenen Blättern spiegeln. Erinnerungen an Kindheitstage erwachen in dir, an denen du durch bunte Laubhaufen gesprungen bist und das kühle Knistern unter deinen Füßen spürtest. Dies ist die Magie des Herbstes, die das Lied „Blätterfall, Blätterfall“ so besonders einfängt.

Die Melodie trägt dich zurück zu jenen unbeschwerten Tagen, wenn du mit roten Wangen und kalten Nasen durch den Park gelaufen bist. Die leisen Töne des Liedes malen Bilder von endlosen Himmeln und stillen Momenten, in denen die Natur zur Ruhe kommt. Mit jedem „Blätterfall“ fühlt sich die Welt vertraut und doch geheimnisvoll an, als ob sie dir ein uraltes Märchen zuflüstern möchte.

historischer Hintergrund

„Blätterfall, Blätterfall“ ist ein Herbstlied, dessen Ursprünge in der mündlichen Überlieferung liegen. Sowohl Text als auch Melodie wurden über Generationen hinweg weitergegeben, wodurch das Lied eine besondere Authentizität und zeitlose Anziehungskraft bewahrt hat. In seiner Einfachheit spiegelt es die Vergänglichkeit der Natur wider und fasziniert durch seine melancholische, aber zugleich beruhigende Stimmung.

Als Herbstlied gehört „Blätterfall, Blätterfall“ zu einer speziellen Kategorie von Volksliedern, die den Wechsel der Jahreszeiten thematisieren. Diese Lieder sind oft tief in der Kultur verankert und begleiten traditionell Feste und Rituale, die den Herbst zelebrieren. Die Melodie ist meist leicht zu erlernen, was zur weiten Verbreitung des Liedes beigetragen hat.

In der Geschichte des Liedes sind zahlreiche Varianten entstanden, die regionale Besonderheiten widerspiegeln. Diese Vielfalt zeigt, wie flexibel und anpassungsfähig mündlich überlieferte Werke sein können. Während einige Versionen zusätzliche Strophen oder abweichende Melodien aufweisen, bleibt der Kern des Liedes stets erhalten, wodurch „Blätterfall, Blätterfall“ zu einem beständigen Begleiter durch die Jahreszeiten wird.

Noten und Liedtext

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  1. Blätterfall, Blätterfall,
    gelbe Blätter überall,
    raschel, raschel, es wird kalt,
    und der Schnee bedeckt sie bald.
    Blätterfall, Blätterfall,
    gelbe Blätter überall.
  2. Blätterfall, Blätterfall,
    rote Blätter überall,
    raschel, raschel, es wird kalt,
    und der Schnee bedeckt sie bald.
    Blätterfall, Blätterfall,
    rote Blätter überall.
  3. Blätterfall, Blätterfall,
    braune Blätter überall,
    raschel, raschel, es wird kalt,
    und der Schnee bedeckt sie bald.
    Blätterfall, Blätterfall,
    braune Blätter überall.
  1. Blätterfall, Blätterfall,
    bunte Blätter überall,
    raschel, raschel, es wird kalt,
    und der Schnee bedeckt sie bald.
    Blätterfall, Blätterfall,
    bunte Blätter überall.

Text und Melodie: mündlich überliefert

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Textinterpretation

Der sanfte Tanz der Blätter, die sich im Lied „Blätterfall, Blätterfall“ von den Bäumen lösen, spiegelt das unaufhaltsame Vergehen der Zeit wider. Die gelben Blätter, die überall verstreut liegen, erzählen von der Vergänglichkeit und der Schönheit des Herbstes. In diesem leisen Rascheln der Blätter, das in der Luft hängt, spürst du die nahende Kälte des Winters, der kurz davor ist, die Landschaft mit seinem weißen Mantel zu bedecken. Diese Melodie des Wandels lädt dazu ein, innezuhalten und die vergänglichen Momente zu schätzen.

Das Lied erinnert an die Kindheit, an unbeschwerte Spaziergänge durch raschelnde Blätterhaufen, an das Staunen über die Natur und ihre Veränderungen. Im hektischen Alltag von heute bietet es eine Gelegenheit zur Reflexion. Es erinnert daran, dass auch in der ständigen Veränderung des Lebens ein besonderer Zauber liegt. Du fühlst vielleicht eine Mischung aus Melancholie und Geborgenheit, wenn du an die wärmende Decke des Schnees denkst, die bald alles sanft zudecken wird.

„Blätterfall, Blätterfall“ lädt dich ein, darüber nachzudenken, wie die Jahreszeiten deines eigenen Lebens sich wandeln. Es ruft Erinnerungen wach und lässt dich innehalten, um die kleinen, vergänglichen Momente zu ehren, die oft im Rauschen des Alltags untergehen. In der Poesie der Natur findest du eine leise, aber eindringliche Aufforderung, die Schönheit und die Melancholie des Augenblicks zu umarmen und im Wechsel der Jahreszeiten auch den Wechsel deines Inneren zu erkennen.

Hörbeispiele

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