Bona nox, bist a rechter Ox (Kanon) | Text und Noten

Humorvolle Illustration: Ein Ochse mit Nachtmütze liegt lachend im Bett, umgeben von Kindern, die sich auf verschiedene Sprachen gute Nacht wünschen, liebevoll wie im Bilderbuch.

Wenn die Dämmerung in sanften Schleiern über das Land zieht und die Sterne mit einem geheimnisvollen Funkeln am Himmelszelt erscheinen, erfüllt ein spielerisches Murmeln die Luft. Es ist der Klang eines Kanons, der in der Dunkelheit widerhallt und die Herzen mit seiner charmanten Einfachheit berührt.

„Bona nox, bist a rechter Ox“ – ein Lied, das mit seinen verschmitzten Reimen und der Leichtigkeit eines Sommerabends die Nacht begrüßt. Die Melodie ist wie ein vertrauter Freund, der dich mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln begleitet. Der Kanon entfaltet sich, jeder Stimme eine Einladung, sich dem fröhlichen Spiel anzuschließen, das Grenzen überwindet und Kulturen verbindet. Dialekte und Sprachen tanzen Hand in Hand durch die Zeilen, von „bona notte“ bis „good night“ – ein liebevoller Abschiedsgruß, der die Stille der Nacht mit Lebendigkeit füllt.

In diesen Momenten, wenn die Welt zur Ruhe kommt und das Lied durch die Dunkelheit schwebt, spürst du eine vertraute Wärme. Es ist ein Echo vergangener Abende, ein Versprechen der Verbundenheit und der Freude, das in der Einfachheit der Melodie wohnt. Ein kleines musikalisches Wunder, das dir eine gute Nacht wünscht – mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln.

historischer Hintergrund

„Bona nox, bist a rechter Ox“ ist ein Kanon, der aus der Feder des berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart stammt. Der 1756 in Salzburg geborene Komponist ist für seine virtuose Musik und seine Fähigkeit bekannt, selbst in einfachen Formen wie dem Kanon, komplexe und unterhaltsame Werke zu schaffen. Der Text des Kanons, der in einer bereinigten Fassung erhalten ist, wurde von einem unbekannten Autor überarbeitet. Dieses Lied spiegelt den humorvollen und oftmals verspielten Charakter Mozarts wider.

Als Kanon gehört das Werk zu einer speziellen Kategorie der Musik, in der eine Melodie von mehreren Stimmen zeitversetzt gesungen wird, wodurch ein harmonisches Geflecht entsteht. Diese Form der Musik war besonders im 18. Jahrhundert populär und wurde oft in geselligen Runden gesungen. Mozarts Kanons sind bekannt für ihre eingängigen Melodien und ihren oft humorvollen oder satirischen Textinhalt.

Die Verbreitung von „Bona nox“ erfolgte vor allem durch mündliche Überlieferung und handschriftliche Kopien, was zu verschiedenen Varianten des Textes führte. Obwohl der genaue Zeitpunkt der Komposition unbekannt ist, bleibt das Stück ein Zeugnis für Mozarts unerschöpfliche Kreativität und seinen Einfluss auf die Musikgeschichte. Der Kanon wird bis heute in Chören und Musikschulen aufgeführt und erfreut sich großer Beliebtheit.

Noten und Liedtext

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  1. Originale Fassung:
    Bona nox!
    bist a rechta Ox;
    bona notte,
    liebe Lotte;
    bonne nuit
    pfui, pfui;
    good night, good night,
    heut müßma no weit;
    gute Nacht, gute Nacht,
    scheiß ins Bett daß’ kracht;
    gute Nacht, schlaf fei g’sund
    und reck’ den Arsch zum Mund.
  2. Bereinigte Fassung:
    Bona nox!
    bist a rechter Ochs,
    bona notte,
    liebe Lotte;
    bonne nuit,
    pfui, pfui;
    good night, good night,
    heut’ müßma noch weit;
    gute Nacht, gute Nacht,
    ’s wird höchste Zeit, gute Nacht,
    schlaf’ fei g’sund und
    bleib’ recht kugelrund.

Text und Melodie: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Text bereinigte Fassung: unbekannt

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Textinterpretation

In der nächtlichen Stille entfaltet sich der Kanon „Bona nox, bist a rechter Ox“ als ein humorvolles Spiel mit Worten und Klängen. Die Reime in verschiedenen Sprachen tanzen wie die flüchtigen Gedanken kurz vor dem Einschlafen. Es ist, als würde ein schelmischer Chor die Nacht mit einem Augenzwinkern verabschieden, während die Dunkelheit uns in ihre sanfte Umarmung zieht. Der Dialekt trägt die Intimität eines vertrauten Gesprächs, das die Grenzen zwischen Ernst und Scherz spielerisch verwischt.

Das Lied erinnert uns daran, wie die Nacht uns trotz ihrer Dunkelheit einlädt, die Leichtigkeit des Lebens zu umarmen. Es ist eine Erinnerung, dass wir selbst in den stillen Stunden des Tages Freude und unbeschwerten Spaß finden können. Vielleicht fühlt der Leser dabei die kindliche Freude des Spielens und die universelle Verbindung zwischen Menschen, die sich durch einfache, aber bedeutungsvolle Worte ausdrückt. In einer Welt voller Komplexität bietet dieser Kanon eine Oase der Einfachheit und des Lachens.

Heute könnte das Lied als eine Einladung verstanden werden, die Sorgen des Tages loszulassen und die Nacht mit einem Lächeln zu begrüßen. Es ermutigt uns, die Schönheit in der Einfachheit zu suchen und den Moment zu genießen, bevor der Schlaf uns in seine friedlichen Tiefen entführt. Der Leser mag in diesen Versen die Freiheit und die Freude spüren, die in der kleinen, poetischen Geste eines guten Nachtwunsches liegen – ein universelles Ritual, das uns alle verbindet.

Hörbeispiele

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