Winter, ade | Text und Noten

Illustration zu „Winter, ade“: Kinder winken einer freundlich wirkenden Wintergestalt zum Abschied. Im Vordergrund blühen Frühlingsblumen, ein Kuckuck sitzt auf einem Ast, die Landschaft wandelt sich vom Schnee zum Frühling.

Die letzten Schneeflocken tanzen leise zu Boden, während sich der Winter mit einem sanften Seufzen verabschiedet. In der klaren Morgenluft liegt der Hauch eines Versprechens; ein Flüstern des Frühlings, der neugierig um die Ecke späht. Du spürst, wie das Herz ein wenig schneller schlägt, ähnlich dem ersten Sonnenstrahl, der zaghaft durch die schmelzenden Eisblumen am Fenster bricht. Der Abschied des Winters, so bittersüß, weckt in dir eine tiefe Freude, die vom kommenden Neubeginn erzählt.

„Winter, ade!“ erklingt es, und du erinnerst dich an Kindertage, an denen du mit leuchtenden Augen den sich wandelnden Jahreszeiten entgegensahst. Dieses Lied, ein vertrauter Begleiter, trägt die Melodie der Hoffnung und der Vorfreude. Es ist ein sanfter Übergang, der das Herz zum Lachen bringt, während die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht. Die Melodie schwebt in der Luft, wie eine Erinnerung, die dich sanft umarmt und dir zuflüstert: Der Frühling ist auf dem Weg.

historischer Hintergrund

Das Lied „Winter, ade“ stammt aus der Feder von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, einem bedeutenden deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts, der vor allem durch seine Kinderlieder Berühmtheit erlangte. Die Melodie basiert auf einer traditionellen Volksweise, die durch ihre eingängige und fröhliche Melodie besticht.

Als Kinderlied kategorisiert, gehört „Winter, ade“ zu den Liedern, die Generationen von Kindern beim Übergang vom Winter zum Frühling begleiten. Es zeichnet sich durch seine Einfachheit und klare Struktur aus, die es auch für die Kleinsten leicht mitsingbar macht. Der Text vermittelt die Freude über das Ende des Winters und die Ankunft des Frühlings, ein Thema, das universelle Resonanz findet.

Im Laufe der Jahre hat das Lied zahlreiche Varianten und Interpretationen erfahren, wobei sein Kern stets erhalten blieb. Besonders in Kindergärten und Grundschulen wird es häufig zur Einführung in die Welt der Musik und als Teil von Frühlingsfeiern gesungen. So bleibt „Winter, ade“ ein lebendiges Zeugnis kultureller Tradition und kindlicher Lebensfreude.

Noten und Liedtext

Melodie abspielen
  1. Winter, ade! Scheiden tut weh.
    Aber dein Scheiden macht,
    dass mir das Herze lacht.
    Winter, ade! Scheiden tut weh.
  2. Winter, ade! Scheiden tut weh.
    Gerne vergess` ich dein;
    Kannst immer ferne sein.
    Winter, ade! Scheiden tut weh.
  3. Winter, ade! Scheiden tut weh.
    Gehst du nicht bald nach Haus,
    lacht dich der Kuckuck aus.
    Winter, ade! Scheiden tut weh.

Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
Melodie: Volksweise

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Textinterpretation

Der Abschied vom Winter, so klagt das Lied, bringt eine bittersüße Traurigkeit mit sich. Doch in der Melancholie des Scheidens keimt die Freude auf das Kommende. Der Winter, ein stiller Begleiter voller Ruhe, weicht dem pulsierenden Leben des Frühlings. In dieser Übergangszeit, in der das Herz zwischen Vergangenem und Erwartetem schwingt, spiegelt sich der ewige Kreislauf der Natur wider. Diese kindliche Melodie birgt eine tiefere Wahrheit: Jedes Ende ist zugleich ein verheißungsvoller Neubeginn.

Der Wechsel der Jahreszeiten ist nicht nur ein Naturphänomen, sondern auch ein Sinnbild für unsere eigenen Lebensphasen. Das Lied lässt uns innehalten und erinnert daran, dass jeder Abschied, so schmerzlich er auch sein mag, Raum für Neues schafft. In dieser Metapher des Winters, der dem Frühling weicht, erkennen wir unsere eigenen Übergänge. Es ist eine Einladung, mit einem lachenden Herzen dem Unbekannten entgegenzutreten, die Kälte zu verabschieden und die Wärme willkommen zu heißen.

Für Kinder ist dieses Lied ein einfacher, fröhlicher Gesang, der die Freude auf das Spielen im Freien weckt. Doch für uns Erwachsene, die wir diese Zeilen vielleicht aus der Erinnerung unserer eigenen Kindheit hören, ist es eine sanfte Erinnerung daran, die Veränderungen des Lebens mit Offenheit und Zuversicht zu begrüßen. Lass dich von der Melodie tragen und erkenne, dass jedes Ende auch ein neuer Anfang ist, der dich erwartet.

Hörbeispiele

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