O Tannenbaum, du trägst ein‘ grünen Zweig | Text und Noten

Ein Kind im roten Mantel und blauer Mütze steht im Schnee und blickt freudig auf einen grünen Tannenbaum. Im Hintergrund ist eine kleine Hütte mit warm leuchtenden Fenstern zu sehen, sanfter Winterhimmel in Gelb und Blau.

In der Stille eines verschneiten Waldes, wo der Atem in eisiger Luft zu kleinen Wölkchen wird, erhebt sich ein Tannenbaum majestätisch gegen den Himmel. Seine grünen Zweige trotzen der Kälte, ein lebendiges Versprechen inmitten der winterlichen Starre. Du spürst die Magie dieser unerschütterlichen Kraft, ein Funken Hoffnung, der selbst die dunkelsten Tage erhellt.

Der Tannenbaum, der das ganze Jahr über seinen grünen Mantel bewahrt, erzählt von Beständigkeit und Hoffnung. Er ist ein treuer Begleiter in allen Jahreszeiten, wie ein stiller Wächter, der über die Zeit hinweg seine Geschichte flüstert. Sein Grün ist ein Symbol für das Leben, das selbst im tiefsten Winter nicht erlischt, sondern in seiner Ruhe Kraft schöpft für den kommenden Frühling.

Wenn die Melodie von „O Tannenbaum, du trägst ein‘ grünen Zweig“ erklingt, schließt du die Augen und fühlst die sanfte Umarmung der Erinnerungen. Es ist ein Lied, das Herzen wärmt und die Seele mit dem leisen Versprechen von Erneuerung und Hoffnung füllt. Ein Lied, das uns daran erinnert, dass selbst im kältesten Winter die unveränderte Schönheit und Kraft des Lebens besteht.

historischer Hintergrund

„O Tannenbaum, du trägst ein‘ grünen Zweig“ ist ein Volkslied aus dem 19. Jahrhundert, das tief in der deutschen Kultur verwurzelt ist. Entstanden in einer Zeit, in der das Weihnachtsfest zunehmend an Bedeutung gewann, spiegeln sowohl Text als auch Melodie die Wertschätzung der Natur und den Zauber der winterlichen Festtage wider. Die Ursprünge des Liedes sind in der Tradition der deutschen Volkslieder zu finden, die oft anonym und mündlich überliefert wurden.

Als klassisches Volkslied zeichnet es sich durch seine einfache, eingängige Melodie aus, die den Text wirkungsvoll untermalt. Diese Kombination machte es zu einem beliebten Stück, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Über die Jahre entstanden zahlreiche Varianten und Übersetzungen, die das Lied weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt machten.

Die Verbreitung des Liedes wurde durch seine emotionale Tiefe und die universelle Symbolik des immergrünen Tannenbaums begünstigt. In zahlreichen Kulturen wurde der Tannenbaum zum Symbol der Hoffnung und Beständigkeit, was dem Lied eine besondere Bedeutung verleiht. So bleibt „O Tannenbaum, du trägst ein‘ grünen Zweig“ ein zeitloses Zeugnis der Volksmusiktradition, das bis heute in der Weihnachtszeit gesungen und geschätzt wird.

Noten und Liedtext

Melodie abspielen
  1. O Tannenbaum, o Tannenbaum,
    du trägst ein’ grünen Zweig,
    den Winter, den Sommer,
    das dau’rt die liebe Zeit.
  2. Warum sollt’ ich nicht grünen,
    da ich noch grünen kann?
    Ich hab’ nicht Vater noch Mutter
    die mich versorgen kann.
  3. Und der mich kann versorgen,
    das ist der liebe Gott,
    der lässt mich wachsen und grünen,
    drum bin ich stark und groß.

Text und Melodie: Volkslied aus dem 19. Jahrhundert

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Textinterpretation

In den Zeilen des Liedes „O Tannenbaum, du trägst ein‘ grünen Zweig“ entfaltet sich die stille Bewunderung für die Beständigkeit und das Leben des Tannenbaums. Unter der Decke des Winters, während alles andere karg und leblos erscheint, trägt der Tannenbaum stolz sein grünes Kleid. Es ist, als würde er uns von Hoffnung erzählen – von der Fähigkeit, selbst in kalter, dunkler Zeit, grün und lebendig zu bleiben. Diese Metapher spiegelt unsere Sehnsucht wider, in Zeiten der Herausforderung unsere innere Stärke zu bewahren.

Stell dir vor, du stehst in einem verschneiten Wald und siehst diesen immergrünen Baum. Seine Äste strecken sich dem Himmel entgegen, gleich einem ewigen Versprechen, dass das Leben weitergeht. Im Alltag kann der Tannenbaum uns daran erinnern, dass es auch in stürmischen Zeiten Elemente gibt, die Bestand haben. Er ermutigt uns, das Grün in uns zu bewahren – unsere Träume, unsere Hoffnungen – und sie durch die Jahreszeiten zu tragen. So wie der Baum, der in seiner stillen Stärke ruht, können auch wir in uns selbst Ruhe und Trost finden.

Hörbeispiele

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